Über Uns

Arbeits­grup­pe bei der Frei­en Alten­ar­beit Göt­tin­gen (FAG)

Das Pro­jekt T&S wird seit 2011 von einer — zumeist ehren­amt­li­chen — inter­na­tio­na­len Arbeits­grup­pe durch­ge­führt. Ehe­ma­li­ge Mit­ar­bei­ter sind mit * gekenn­zeich­net.

Eine detail­lier­te Chro­nik des Pro­jekts fin­den Sie hier.

Alle Fra­gen zu T&S rich­ten Sie bit­te an  an Prof. Dr. Ber­ger­son.

Pro­jekt­lei­tung

Prof. Dr. Andrew Stuart Ber­ger­son lei­tet die ame­ri­ka­ni­sche Arbeits­grup­pe. Ber­ger­son pro­mo­vier­te in Geschich­te an der Uni­ver­si­ty of Chi­ca­go und ist Pro­fes­sor für Geschich­te an der Uni­ver­si­ty of Mis­sou­ri-Kan­sas City. Er hat an Uni­ver­si­tä­ten in Deutsch­land, Frank­reich,  Österr­reich, und Tai­wan gelehrt. Er war 2014–2017 Book Review Edi­tor zustän­dig für Geschich­te und Gesell­schafts­wis­sen­schaf­ten für Ger­man Stu­dies Review. Als ein His­to­ri­ker des deut­schen All­tags im zwan­zigs­ten Jahr­hun­dert schreibt Ber­ger­son Bücher zu klas­si­schen The­men der All­tags­ge­schich­te mit inter­dis­zi­pli­nä­ren Her­an­ge­hens­wei­sen: die Rol­le von „ganz gewöhn­li­chen Men­schen“ in der NS-Revo­lu­ti­on und der Sho­ah. In sei­nen Arbei­ten fragt er, was es heißt, his­to­ri­sche Ver­ant­wor­tung für die Ver­gan­gen­heit anzu­neh­men und war­um wir es tun wol­len. Sein ers­tes Buch (Ordi­na­ry Ger­mans in Extra­or­di­na­ry Times, 2004) erscheint dem­nächst (als Ent­schei­dung im All­tag: die NS-Revo­lu­ti­on in Hil­des­heim 2018) in deut­scher Über­set­zung. Sei­ne zwei­te Mono­gra­phie (The Hap­py Bur­den of Histo­ry: from Sover­eign Impu­ni­ty to His­to­ri­cal Respon­si­bi­li­ty, 2011) ver­fass­te er mit drei Co-Autoren und koor­di­nier­te das Pro­jekt. Zusam­men mit Leo­nard Schmie­ding, PhD, lei­te­te er fer­ner eine Arbeits­grup­pe von 26 Kolleg/innen (ATG26). Ihr im Erschei­nen begrif­fe­nes Buch (Rup­tures in the Ever­y­day: Views of Modern Ger­ma­ny from the Ground, 2017) ver­sucht, den All­tag im moder­nen Deutsch­land aus einer lebens­welt­li­chen Per­spek­ti­ve zu erzäh­len.

Lau­ra J. Fah­nen­bruck, Ph. D., ist Assi­stant Pro­fes­sor an der Uni­ver­si­tät Lei­den, ICLON, wo sie in der Lehr­amts­aus­bil­dung für das Schul­fach Deutsch für Quer­ein­stei­ger tätig ist. 2007–2015 hat sie an der Uni Gro­nin­gen zum The­ma sexu­el­ler Kon­tak­te von Wehr­macht­sol­da­ten in den Nie­der­lan­den pro­mo­viert (Ein(ver)nehmen. Sexua­li­tät und All­tag von Wehr­macht­sol­da­ten in den besetz­ten Nie­der­lan­den, Göt­tin­gen, 2018). Sie hat in Ber­lin, Gro­nin­gen, Ant­wer­pen und Olden­burg stu­diert und 2007 einen Mas­ter in Deutsch­land­stu­di­en absol­viert. Ihre For­schungs­in­ter­es­sen lie­gen in den Berei­chen All­tags­ge­schich­te, deutsch-nie­der­län­di­sche Bezie­hun­gen, Foto­gra­fie­ge­schich­te, Gen­der­for­schung, Geschichts­kul­tu­ren, Pra­xeo­lo­gie und Public Histo­ry.

Chris­ti­ne Har­tig, Dr. des. ehe­ma­li­ge Pro­jekt­lei­te­rin, 2014–2017* (sie­he Wiss. Bei­rat)

Tho­mas Munt­schick, PhD, pro­mo­vier­te mit einer medi­en­wis­sen­schaft­li­chen Arbeit an der Uni­ver­si­tät Dort­mund. Er arbei­tet im Bereich der alter­na­ti­ven Nut­zung von Mas­sen­me­di­en und forsch­te zur „Ziel­grup­pen­me­di­en­ar­beit“ mit Behin­der­ten. Sein Buch, Wenn die Welt ins Dorf kommt (Lit Ver­lag Müns­ter 1996), unter­sucht die Ver­drän­gung direk­ter zwi­schen­mensch­li­cher Kom­mu­ni­ka­ti­on durch tech­ni­sche und Mas­sen­me­di­en am Bei­spiel eines Dor­fes. Er ist Mit­grün­der des IKÖ (Insti­tuts für Kom­mu­ni­ka­ti­ons­öko­lo­gie) sowie der Bun­des Arbeits­ge­mein­schaft Com­pu­ter und Medi­en der Grü­nen. Er war medi­en­po­li­ti­scher Bera­ter der Grü­nen im Nie­der­säch­si­schen Land­tag zum neu­en Nie­der­säch­si­schen Medi­en­ge­setz (NMe­di­enG), das erst­mals nicht­kom­mer­zi­el­len loka­len Hör­funk zuließ. Nach Lehr­auf­trä­gen an der Uni­ver­si­tät Hil­des­heim grün­de­te er im  Jahr 2000 mit Student/innen “Radio Ton­kuh­le Hil­des­heim”. Seit 2003 ist er ver­ant­wort­lich für die zugangs­of­fe­nen Sen­de­plät­ze im Bereich Wort bei Radio Ton­kuh­le und für Sen­de­rei­hen zu lokal­ge­schicht­li­chen The­men inkl. Aus­stel­lun­gen, Erzähl­werk­statten und Radio­sen­dun­gen. Aktu­ell lei­tet er eine Radio­er­zähl­werk­statt: “Mit zehn ein Mann sein!” — Kind­heit und Jugend in der NS-Zeit in Alfeld/Leine.

Blog­ger

Andrew Stuart Ber­ger­son, Ph. D., Pro­fes­sor, Depart­ment of Histo­ry, Uni­ver­si­ty of Mis­sou­ri-Kan­sas City

Lau­ra J. Fah­nen­bruck, Ph. D., ICLON, Uni­ver­si­tät Lei­den

Chris­ti­ne Har­tig, Dr. des., Arbeits­be­reich Public Histo­ry, Uni­ver­si­tät Ham­burg *

Gre­go­ry Van Wink­le, BA 2015, Ger­man, UMKC *

Chro­nik und Pro­jekt „All das geschieht…“

Lutz Hein­ke, Dipl.-Päd., stu­dier­te an der Carl-von-Ossietz­ky Uni­ver­si­tät Olden­burg Erwach­se­nen­bil­dung und außer­schu­li­sche Bil­dungs­ar­beit. Er war lan­ge Zeit an der Bil­dungs­stät­te Inter­na­tio­na­les Haus Son­nen­berg in St. Andreasberg/Harz als Bil­dungs­re­fe­rent tätig, war spä­ter bis zu sei­ner Pen­sio­nie­rung im Som­mer 2016 auch päd­ago­gi­scher Lei­ter. Im Zen­trum sei­ner Arbeit stan­den die Ent­wick­lung, Bean­tra­gung und Lei­tung natio­na­ler und inter­na­tio­na­le Pro­jek­te, Tagun­gen und Semi­na­re. Sei­ne inhalt­li­chen Schwer­punk­te sind Lang­zeit­wir­kun­gen des Natio­nal­so­zia­lis­mus, natio­na­le und inter­na­tio­na­le Ent­wick­lun­gen des Rechts­ex­tre­mis­mus und Fra­gen der Euro­päi­schen Uni­on.

Cur­ri­cu­lum

Andrew Stuart Ber­ger­son, PhD, Pro­fes­sor, Depart­ment of Histo­ry, Uni­ver­si­ty of Mis­sou­ri-Kan­sas City.

K. Scott Baker, Asso­cia­te Pro­fes­sor of Ger­man and Chair of the Depart­ment of For­eign Lan­guages and Lite­ra­tures, UMKC

Sarah Court­ney, IB Histo­ry instructor,Lee’s Sum­mit North High School

Robert Kozad, Eng­lish and Histo­ry tea­cher, Graz Inter­na­tio­nal Bilin­gu­al School, Graz, Öster­reich

Debo­rah Par­ker, MA, Ger­man, UMKC, and Ger­man Inst­ruc­tor, Lee’s Sum­mit North High School

Radio­pro­gram­me bzw. Hör­bu­cher

Regie: Tho­mas Munt­schick, PhD, Zugangs­of­fe­ne Sen­de­plät­ze, Radio Ton­kuh­le

Sprechkünstlerin/Hilde: Manue­la Hörr, Rapid Arts Move­ment, Hil­des­heim

Sprechkünstler/Roland: Mark Roberts,Rapid Arts Move­ment, Hil­des­heim

 

Scan­nen und PDF-Ver­ar­bei­tung

Rebek­ka Wenglew­skiBA 2014, Geschich­te, Stif­tung Uni­ver­si­tät Hil­des­heim

Ute Wrock­la­ge, MA, Ham­burg

Über­set­zung und Schau­spiel

Andrew Stuart Ber­ger­son, PhD, Pro­fes­sor, Depart­ment of Histo­ry, Uni­ver­si­ty of Mis­sou­ri-Kan­sas City.

K. Scott Baker, Asso­cia­te Pro­fes­sor of Ger­man and Chair of the Depart­ment of For­eign Lan­guages and Lite­ra­tures, UMKC

Lena Faecks, BA 2018, Public Histo­ry, Uni-Ham­burg, Prak­ti­kan­tin, UMKC 2018

Debo­rah Par­ker, MA, Ger­man, UMKC, and Ger­man Inst­ruc­tor, Lee’s Sum­mit North High School

Ben­ja­min Roers, MA, Geschich­te, Uni-Ham­burg, Prak­ti­kan­ten, UMKC, 2018

Whit­ney Swee­neyBA Ger­man, 2017, Ger­man, Ore­gon Sta­te Uni­ver­si­ty

Ver­schrift­li­chung: Göt­tin­gen

Lei­tung

Dr. Hart­mut Wol­ter ist Alten­pfle­ger, Geron­to­lo­ge, Dipl.-Pflegepädagoge. Er ist Geschäfts­füh­rer der Frei­en Alten­ar­beit Göt­tin­gen e.V. (FAG) und unter­stützt T&S in allen Belan­gen. Er war wesent­lich ver­ant­wort­lich für den Antrag bei Ska­la (2017), nimmt seit­dem an alles Sit­zun­gen der Grup­pe T&S Göt­tin­gen teil und hat bis Herbst 2018 die Sit­zun­gen mode­riert. Er ist auch bei der Bean­tra­gung des Pro­jek­tes  „All das geschieht…“ aktiv betei­ligt.

Lau­ra Maha­rens, Kunst­his­to­ri­ke­rin und Ger­ma­nis­tin M.A ist Mit­glied des Teams der Frei­en Alten­ar­beit Göt­tin­gen e.V. (FAG). Sie ist dort zustän­dig für die Berei­che krea­ti­ves Schrei­ben, Öffent­lich­keits­ar­beit und Pro­jekt­ko­or­di­na­ti­on sowie die Bio­gra­phie- und Bil­dungs­ar­beit im Göt­tin­ger Zeit­zeu­gen-Pro­jekt. Sie ist imFrüh­jahr 2018 in die Arbeit von T6S ein­ge­stie­gen, lädt seit Som­mer zu den Sit­zun­gen ein, mode­riert die Sit­zun­gen und schreibt die Pro­to­kol­le. Sie ist inhalt­lich inten­siv mit der Bean­tra­gung des Pro­jek­tes „All das geschieht…“ betei­ligt.

Ute Schmidthals, Dipl.-Ingenieurin und ehem. Leh­re­rin, Koor­di­na­ti­on der Ver­schrift­li­chungs­grup­pe

Ver­schrift­li­chungs­grup­pe

Marie­ke Abram, B.A. Stu­den­tin Geschichte/ Spa­nisch, Georg-August-Uni­ver­si­tät Göt­tin­gen

Katha­ri­na Ana­sta­siou, B.A. Stu­den­tin Geschichte/ Poli­tik­wis­sen­schaft, Georg-August-Uni­ver­si­tät Göt­tin­gen

Heid­burg Beh­ling, Ham­burg

Uta Ber­ger, ehem. Leh­re­rin

Kat­ja Frie­de­wald, B.A. Stu­den­tin Geschichte/ Fran­zö­sisch, Georg-August-Uni­ver­si­tät Göt­tin­gen

Rose­ma­rie Köh­ler, ehem. Che­misch-Tech­ni­sche Assis­ten­tin

Ulri­ke Lach­mund, M.A. Sozio­lo­gie, Päd­ago­gik, Phi­lo­so­phie

Vere­na Lem­ke, ehem. Leh­re­rin

Anne-Mar­le­en Mül­ler, M.A. Stu­den­tin Ara­bi­s­tik & Islamwissenschaft/ Geschich­te, Georg-August-Uni­ver­si­tät Göt­tin­gen

Kathi Mül­ler, Schü­le­rin, Frei­herr-vom-Stein-Schu­le Ful­da

Mal­te Neuwin­ger, Stu­dent Sozio­lo­gie, Eth­no­lo­gie, Erzie­hungs­wis­sen­schaf­ten, Georg-August-Uni­ver­si­tät Göt­tin­gen

Eri­ka Nol­te, ehem. Erzie­he­rin

Sari­na Paap, B.A. Stu­den­tin Sozi­al­wis­sen­schaf­ten, Georg-August-Uni­ver­si­tät Göt­tin­gen

Chris­tia­ne Scholz-Munt­schick, ehem. Dia­ko­nin

Ire­ne Schul­tens, ehem. Kul­tur­anthro­po­lo­gin

Maria Sin­ne­mann, M.A. Soziologie/ Reli­gi­ons­wis­sen­schaft

Dr. Ulri­ke Wei­ßer, ehem. Ärz­tin

Ver­schrift­li­chung: Kan­sas City-Deutsch­land

Kansas-City u.A.

Alex­an­der Buer­sted­deBA Stu­dent, Geschichte/Anglistik/Amerikanistik, West­fä­li­sche-Wil­helms-Uni­ver­si­tät Müns­ter, Prak­ti­kant, UMKC, 2015

Lena Faecks, BA 2018, Public Histo­ry, Uni-Ham­burg, Prak­ti­kan­tin, UMKC 2018

Mag­da­le­na Gross, Regens­burg

Lisa Green, BA 2014, Ger­man, UMKC *

Kel­ly Han­gau­er, BA Stu­den­tin, UMKC *

Felix Kün­zelBA Stu­dent, Kul­tur­wis­sen­schaft, Euro­pa-Uni­ver­sti­tät Via­dri­na Frank­furt (Oder); Prak­ti­kant, UMKC, 2011 *

Joshua MikaMA Stu­dent, Histo­ry, Prak­ti­kant, UMKC, 2016 *

Court­ney Nea­veill,  BA 2012, Histo­ry, UMKCMA Stu­den­tin, Public Histo­ry, Freie Uni­ver­si­tät Ber­lin *

Eliza­beth Per­ry, MA 2014, Histo­ry, MA 2014, UMKC *

Saman­tha PrantlBA 2011, Ger­man, UMKC *

Antho­ny Soeh­lig, BA Stu­dent, Histo­ry, UMKC *

Micha­el Sto­baugh, BA 2014, Ger­man, UMKC *

Whit­ney Swee­neyBA Ger­man, 2017, Ger­man, Ore­gon Sta­te Uni­ver­si­ty

Dus­tin Stalna­kerMA 2013, Histo­ry, UMKC; PhD Stu­dent, Histo­ry, Rut­gers Uni­ver­si­ty *

Anna­ma­rie Wal­terBA 2014, Ame­ri­ka­nis­tik, Uni­ver­si­tät Leip­zig; Aus­tausch­stu­den­tin, 2011, Ame­ri­can Stu­dies, UMKC *

Cori Wil­liamsBA 2014, Poli­ti­cal Sci­ence, UMKC *

Ver­schrift­li­chung: Wien

Danie­la Eich­ler-Schwarz­kopfMA Stu­den­tin, Uni­ver­si­tät Wien, Insti­tut für Euro­päi­sche Eth­no­lo­gie, Prak­ti­kan­tin, 2017

Karo­la Lor­ber, MA Stu­den­tin, Uni­ver­si­tät Wien, Insti­tut für Euro­päi­sche Eth­no­lo­gie

Web­site

Andrew Stuart Ber­ger­son, PhD, Pro­fes­sor, Depart­ment of Histo­ry, Uni­ver­si­ty of Mis­sou­ri-Kan­sas City.

Aimee Eck­hardtCrea­trix Gra­phic Design, mit Hil­fe von Saman­tha Prantl, Felix Kün­zel, Andrew Ber­ger­son *

Gra­ham J. Green, Web Con­sul­tant *

David Ta-Pryor, Web Con­sul­tant *

Wis­sen­schaft­li­cher Bei­rat

Chris­ti­ne Har­tig, Dr. des. hat Mitt­le­re und Neue­re Geschich­te an der Uni­ver­si­tät Göt­tin­gen stu­diert. Ihre Magis­ter­ar­beit ver­fass­te sie zu dem The­ma: „Die letz­te Zuflucht. Jüdi­sche Selbst­tö­tun­gen im ‘Drit­ten Reich’ im Spie­gel von Selbst­zeug­nis­sen“. Es folg­te die Pro­mo­ti­on an der Uni­ver­si­tät Erfurt mit einer Arbeit zu: „Zwi­schen Durch­kom­men und Auf­lö­sung. Jüdi­sche Fami­li­en ange­sichts natio­nal­so­zia­lis­ti­scher Ver­fol­gung: Ber­lin – Wien — Prag“. Har­tig war Sti­pen­dia­tin der Max-Planck-Gesell­schaft (2005–2008), Fel­low am Leo Baeck Insti­tu­te in New York (2006) und am United Sta­tes Holo­caust Memo­ri­al Muse­um in Washing­ton, DC (2008). Sie forsch­te unter ande­rem an der Uni­ver­si­tät Flens­burg als wis­sen­schaft­li­che Mit­ar­bei­te­rin zur Fach­dif­fe­ren­zie­rung der Phar­ma­zie seit dem aus­ge­hen­den 19. Jahr­hun­dert bis zur Gegen­wart (2009–2012) und als Post­doc an der Uni­ver­si­tät Inns­bruck zur Auf­ar­bei­tung von Gewalt­ver­hält­nis­sen an der Geschich­te der Inns­bru­cker psych­ia­tri­schen Kin­der­be­ob­ach­tungs­sta­ti­on (2014–2015). Im Auf­trag der Uni­ver­si­tät Ham­burg betreu­te sie das Public-Histo­ry Pro­jekt ‚Ham­bur­ger Alltagsgeschichte(n) im NS‘ (2016). Als wis­sen­schaft­li­che Mit­ar­bei­te­rin an der Uni­ver­si­tät Ulm arbei­te­te sie zum The­ma: ‚Arz­nei­mit­tel­stu­di­en west­li­cher Phar­ma­un­ter­neh­men in der DDR‘ (2017). Seit Janu­ar 2018 ist Chris­ti­ne Har­tig als wis­sen­schaft­li­che Mit­ar­bei­te­rin am Insti­tut für Geschich­te der Medi­zin der Robert Bosch Stif­tung Stutt­gart mit einer Stu­die zum The­ma: ‚Arz­nei­mit­tel­stu­di­en an Heim­kin­dern und Kin­dern und Jugend­li­chen in psych­ia­tri­schen Ein­rich­tun­gen in Nie­der­sach­sen, 1945–1980’ befasst. Dar­über hin­aus ist Chris­ti­ne Har­tig asso­zi­ier­tes Mit­glied des Insti­tuts für die Geschich­te der deut­schen Juden in Ham­burg.

Dr. Thors­ten Log­ge, Dr. phil, ist Juni­or­pro­fes­sor für Public Histo­ry an der Uni­ver­si­tät Ham­burg. Er stu­dier­te Geschich­te, Poli­tik­wis­sen­schaft und Psy­cho­lo­gie in Ham­burg und an der Jus­tus-Lie­big-Uni­ver­si­tät Gie­ßen. Wäh­rend sei­nes Pro­mo­ti­ons­stu­di­ums in Gie­ßen war er DFG-Sti­pen­di­at am Gra­du­ier­ten­kol­leg „Trans­na­tio­na­le Medi­en­er­eig­nis­se von der Frü­hen Neu­zeit bis zur Gegen­wart“ und zugleich Mit­glied des Gra­dua­te Cent­re for the Stu­dy of Cul­tu­re (GCSC). Sei­ne Dis­ser­ta­ti­on „Zur media­len Kon­struk­ti­on der Natio­na­len. Die Schil­ler­fei­ern 1859 in Euro­pa und Nord­ame­ri­ka“ wur­de 2014 ver­öf­fent­licht. Von 2010 bis 2017 arbei­te­te er als wis­sen­schaft­li­cher Mit­ar­bei­ter, zuletzt-Koor­di­na­tor des Arbeits­fel­des Public Histo­ry am Fach­be­reich Geschich­te der Uni­ver­si­tät Ham­burg. Sein aktu­el­les For­schungs­pro­jekt beschäf­tigt sich mit der Pro­duk­ti­on, Reprä­sen­ta­ti­on, Dis­tri­bu­ti­on und Rezep­ti­on von Geschich­te im öffent­li­chen Raum am Bei­spiel der „Batt­le of Gettysburg“-Panoramen von den 1880ern bis in die 2000er Jah­re. Sei­ne For­schungs­in­ter­es­sen lie­gen im Bereich Public Histo­ry, Per­for­ma­ti­vi­tät und Media­li­tät von Geschich­te im öffent­li­chen Raum, Nati­on und Natio­na­lis­mus, kol­lek­ti­ve Iden­ti­tä­ten und Ger­man-Ame­ri­ca­na.

Anne-Marie Pail­hès ist Dozen­tin (Maît­re de con­fé­ren­ces) an der Uni­ver­si­tät Paris Ouest Nan­terre la Défen­se und arbei­tet über alter­na­ti­ve Kul­tur und die poli­ti­sche, wirt­schaft­li­che und kul­tu­rel­le Ent­wick­lung in Ost­deutsch­land. Sie hat u. a.Bücher zu deut­schen Kom­mu­nis­ten im Gulag publi­ziert (Auto­bio­gra­phie von Wal­ter Ruge, 2004, und Mémoi­res du Gou­lag : dépor­tés poli­ti­ques euro­péens au gou­lag, 2004) und Sam­mel­bän­de mit­her­aus­ge­ge­ben (Jardins d’Allemagne, 2014, Les cont­re-cul­tures, 2015).

Mari­on Picker * unter­rich­tet an der Uni­ver­si­tät Paris Ouest Nan­terre la Défen­se und arbei­tet über Gedächt­nis­kul­tur, Wis­sens­trans­fer, Mythos und die kar­to­gra­phi­sche Meta­pher in den Kul­tur­wis­sen­schaf­ten. Sie hat ein Buch über Wal­ter Ben­ja­mins poe­ti­sches Prin­zip der Poli­tik publi­ziert, Der kon­ser­va­ti­ve Cha­rak­ter, und in den letz­ten Jah­ren meh­re­re Sam­mel­bän­de (mit)herausgegeben, zuletzt 2016 Exil-Trans­fer-Gedächt­nis.

Univ.-Prof. Dr. Bri­git­ta Schmidt-Lau­ber, habil., MA, ist Uni­ver­si­täts­pro­fes­so­rin und Lei­te­rin des Insti­tuts für Euro­päi­sche Eth­no­lo­gie der Uni­ver­si­tät Wien. Sie stu­dier­te Volks­kun­de, Eth­no­lo­gie und Sozi­al- und Wirt­schafts­ge­schich­te, pro­mo­vier­te zu Eth­ni­zi­tät als sozia­ler All­tags­pra­xis am Bei­spiel deut­scher Nami­bi­er (Die abhän­gi­gen Her­ren. Deut­sche Iden­ti­tät in Nami­bia, 1993) und habi­li­tier­te sich mit einer Arbeit zu Gemüt­lich­keit (Gemüt­lich­keit. Eine kul­tur­wis­sen­schaft­li­che Annä­he­rung, 2003) an der Uni­ver­si­tät Ham­burg. Als empi­ri­sche All­tags­kul­tur­wis­sen­schaft­le­rin mit einem mikro­ana­ly­tisch eth­no­gra­phi­schen Ansatz ist sie beson­ders um eine Ver­schrän­kung his­to­ri­scher und gegen­warts­be­zo­ge­ner Per­spek­ti­ven bemüht. So kam es auch zur Pla­nung gemein­sa­mer Lehr­ver­an­stal­tun­gen mit Andrew Ber­ger­son an der Uni­ver­si­tät Wien, in der exem­pla­ri­sche Brie­fe von Trug & Schein gele­sen und inter­pre­tiert wer­den. Bri­git­ta Schmidt-Lau­ber ist Mit­her­aus­ge­be­rin zahl­rei­cher dis­zi­pli­nä­rer und inter­dis­zi­pli­nä­rer Zeit­schrif­ten wie der His­to­ri­schen Anthro­po­lo­gie, der Zeit­schrift für Kul­tur­wis­sen­schaf­ten, dem Jahr­buch Stadt­Re­gi­on und der Öster­rei­chi­schen Zeit­schrift für Volks­kun­de. Ihre For­schungs­schwer­punk­te lie­gen im Bereich qua­li­ta­ti­ver Metho­den, wobei sie einen Schwer­punkt auf eth­no­gra­phi­sche Ver­fah­ren der teil­neh­men­den Beob­ach­tung und eth­no­gra­phisch-bio­gra­phi­scher Inter­views legt und sich auch Ego-Doku­men­ten inkl. Brie­fen wid­met. Wei­te­re For­schungs­fel­der lie­gen in der Stadt­for­schung, der Emo­ti­ons- und Popu­lär­kul­tur­for­schung, aber spe­zi­ell auch der Bio­gra­phie- und Geschlech­ter­for­schung, die sich immer wie­der in ihren Zugän­gen und Per­spek­ti­ven arti­ku­liert.