Über Uns

Das Pro­jekt T&S wird seit 2011 von ein­er — zumeist ehre­namtlichen — inter­na­tionalen Arbeits­gruppe durchge­führt. Ehe­ma­lige Mitar­beit­er sind mit * gekennze­ich­net.

Gesamtprojektleitung

Deutschland

Thomas Muntschick, PhD, pro­movierte mit ein­er medi­en­wis­senschaftlichen Arbeit an der Uni­ver­sität Dort­mund. Er arbeit­et im Bere­ich der alter­na­tiv­en Nutzung von Massen­me­di­en und forschte zur „Ziel­grup­pen­me­di­en­ar­beit“ mit Behin­derten. Sein Buch, Wenn die Welt ins Dorf kommt (Lit Ver­lag Mün­ster 1996), unter­sucht die Ver­drän­gung direk­ter zwis­chen­men­schlich­er Kom­mu­nika­tion durch tech­nis­che und Massen­me­di­en am Beispiel eines Dor­fes. Er ist Mit­grün­der des IKÖ (Insti­tuts für Kom­mu­nika­tion­sökolo­gie) sowie der Bun­des Arbeits­ge­mein­schaft Com­put­er und Medi­en der Grü­nen. Er war medi­en­poli­tis­ch­er Berater der Grü­nen im Nieder­säch­sis­chen Land­tag zum neuen Nieder­säch­sis­chen Medi­enge­setz (NMe­di­enG), das erst­mals nichtkom­merziellen lokalen Hör­funk zuließ. Nach Lehraufträ­gen an der Uni­ver­sität Hildesheim grün­dete er im  Jahr 2000 mit Student/innen “Radio Tonkuh­le Hildesheim”. Seit 2003 ist er ver­ant­wortlich für die zugang­sof­fe­nen Sende­plätze im Bere­ich Wort bei Radio Tonkuh­le und für Senderei­hen zu lokalgeschichtlichen The­men inkl. Ausstel­lun­gen, Erzählw­erk­stat­ten und Radiosendun­gen. Aktuell leit­et er eine Radio­erzählw­erk­statt: “Mit zehn ein Mann sein!” — Kind­heit und Jugend in der NS-Zeit in Alfeld/Leine.
Dr. Hart­mut Wolter, Altenpfleger, Geron­tologe, Dipl.-Pflegepädagoge
Chris­tine Har­tig, Dr. des. ehe­ma­lige Pro­jek­tlei­t­erin, 2014–2017*

Frankreich

Anne-Marie Pail­hès ist Dozentin (Maître de con­férences) an der Uni­ver­sität Paris Ouest Nan­terre la Défense und arbeit­et über alter­na­tive Kul­tur und die poli­tis­che, wirtschaftliche und kul­turelle Entwick­lung in Ost­deutsch­land. Sie hat u. a.Bücher zu deutschen Kom­mu­nis­ten im Gulag pub­liziert (Auto­bi­ogra­phie von Wal­ter Ruge, 2004, und Mémoires du Goulag : déportés poli­tiques européens au goulag, 2004) und Sam­mel­bände mither­aus­gegeben (Jardins d’Allemagne, 2014, Les con­tre-cul­tures, 2015). 

Niederlande

Lau­ra J. Fah­nen­bruck, Ph. D., ist Assis­tant Pro­fes­sor an der Uni­ver­sität Lei­den, ICLON, wo sie in der Lehramt­saus­bil­dung für das Schul­fach Deutsch für Quere­in­steiger tätig ist. 2007–2015 hat sie an der Uni Gronin­gen zum The­ma sex­ueller Kon­tak­te von Wehrma­cht­sol­dat­en in den Nieder­lan­den pro­moviert (Ein(ver)nehmen. Sex­u­al­ität und All­t­ag von Wehrma­cht­sol­dat­en in den beset­zten Nieder­lan­den, Göt­tin­gen, 2018). Sie hat in Berlin, Gronin­gen, Antwer­pen und Old­en­burg studiert und 2007 einen Mas­ter in Deutsch­land­stu­di­en absolviert. Ihre Forschungsin­ter­essen liegen in den Bere­ichen All­t­ags­geschichte, deutsch-nieder­ländis­che Beziehun­gen, Fotografiegeschichte, Gen­der­forschung, Geschicht­skul­turen, Prax­e­olo­gie und Pub­lic His­to­ry.

Österreich

Univ.-Prof. Dr. Brigit­ta Schmidt-Lauber, habil., MA, ist Uni­ver­sität­spro­fes­sorin und Lei­t­erin des Insti­tuts für Europäis­che Eth­nolo­gie der Uni­ver­sität Wien. Sie studierte Volk­skunde, Eth­nolo­gie und Sozial- und Wirtschafts­geschichte, pro­movierte zu Eth­niz­ität als sozialer All­t­agsprax­is am Beispiel deutsch­er Nami­bier (Die abhängi­gen Her­ren. Deutsche Iden­tität in Namib­ia, 1993) und habil­i­tierte sich mit ein­er Arbeit zu Gemütlichkeit (Gemütlichkeit. Eine kul­tur­wis­senschaftliche Annäherung, 2003) an der Uni­ver­sität Ham­burg. Als empirische All­t­agskul­tur­wis­senschaft­lerin mit einem mikro­an­a­lytisch ethno­graphis­chen Ansatz ist sie beson­ders um eine Ver­schränkung his­torisch­er und gegen­warts­be­zo­gen­er Per­spek­tiv­en bemüht. So kam es auch zur Pla­nung gemein­samer Lehrver­anstal­tun­gen mit Andrew Berg­er­son an der Uni­ver­sität Wien, in der exem­plar­ische Briefe von Trug & Schein gele­sen und inter­pretiert wer­den. Brigit­ta Schmidt-Lauber ist Mither­aus­ge­berin zahlre­ich­er diszi­plinär­er und inter­diszi­plinär­er Zeitschriften wie der His­torischen Anthro­polo­gie, der Zeitschrift für Kul­tur­wis­senschaften, dem Jahrbuch StadtRe­gion und der Öster­re­ichis­chen Zeitschrift für Volk­skunde. Ihre Forschungss­chw­er­punk­te liegen im Bere­ich qual­i­ta­tiv­er Meth­o­d­en, wobei sie einen Schw­er­punkt auf ethno­graphis­che Ver­fahren der teil­nehmenden Beobach­tung und ethno­graphisch-biographis­ch­er Inter­views legt und sich auch Ego-Doku­menten inkl. Briefen wid­met. Weit­ere Forschungs­felder liegen in der Stadt­forschung, der Emo­tions- und Pop­ulärkul­tur­forschung, aber speziell auch der Biogra­phie- und Geschlechter­forschung, die sich immer wieder in ihren Zugän­gen und Per­spek­tiv­en artikuliert.

Vereinigten Staaten von Amerika

Prof. Dr. Andrew Stu­art Berg­er­son leit­et die amerikanis­che Arbeits­gruppe. Berg­er­son pro­movierte in Geschichte an der Uni­ver­si­ty of Chica­go und ist Pro­fes­sor für Geschichte und Ger­man Stud­ies im Depart­ment of His­to­ry der Uni­ver­si­ty of Mis­souri-Kansas City. Er hat am Franklin & Mar­shall Col­lege und an der Uni­ver­sität Hildesheim gelehrt. Er war 2014–2017 Book Review Edi­tor zuständig für Geschichte und Gesellschaftswis­senschaften für Ger­man Stud­ies Review. Als ein His­torik­er des deutschen All­t­ags im zwanzig­sten Jahrhun­dert schreibt Berg­er­son Büch­er zu klas­sis­chen The­men der All­t­ags­geschichte mit inter­diszi­plinären Herange­hensweisen: die Rolle von „ganz gewöhn­lichen Men­schen“ in der NS-Rev­o­lu­tion und der Shoah. In seinen Arbeit­en fragt er, was es heißt, his­torische Ver­ant­wor­tung für die Ver­gan­gen­heit anzunehmen und warum wir es tun wollen. Sein erstes Buch (Ordi­nary Ger­mans in Extra­or­di­nary Times, 2004) erscheint dem­nächst (als Entschei­dung im All­t­ag: die NS-Rev­o­lu­tion in Hildesheim 2018) in deutsch­er Über­set­zung. Seine zweite Mono­gra­phie (The Hap­py Bur­den of His­to­ry: from Sov­er­eign Impuni­ty to His­tor­i­cal Respon­si­bil­i­ty, 2011) ver­fasste er mit drei Co-Autoren und koor­dinierte das Pro­jekt. Zusam­men mit Leonard Schmied­ing, PhD, leit­ete er fern­er eine Arbeits­gruppe von 26 Kolleg/innen (ATG26). Ihr im Erscheinen begrif­f­enes Buch (Rup­tures in the Every­day: Views of Mod­ern Ger­many from the Ground, 2017) ver­sucht, den All­t­ag im mod­er­nen Deutsch­land aus ein­er lebensweltlichen Per­spek­tive zu erzählen.

Projektteam

Blog

Andrew Stu­art Berg­er­son, Ph. D., Pro­fes­sor, Depart­ment of His­to­ry, Uni­ver­si­ty of Mis­souri-Kansas City

Lau­ra J. Fah­nen­bruck, Ph. D., ICLON, Uni­ver­sität Lei­den

Chris­tine Har­tig, Dr. des., Arbeits­bere­ich Pub­lic His­to­ry, Uni­ver­sität Ham­burg *

Gre­go­ry Van Win­kle, BA 2015, Ger­man, UMKC *

Chronik (im Aufbau)

Lutz Heinke, Dipl.-Päd., studierte an der Carl-von-Ossi­et­zky Uni­ver­sität Old­en­burg Erwach­se­nen­bil­dung und außer­schulis­che Bil­dungsar­beit. Er war lange Zeit an der Bil­dungsstätte Inter­na­tionales Haus Son­nen­berg in St. Andreasberg/Harz tätig, zunächst als Bil­dungsref­er­ent, später bis zu sein­er Pen­sion­ierung im Som­mer 2016 auch als päd­a­gogis­ch­er Leit­er. Im Zen­trum der Arbeit standen dort die Entwick­lung, Beantra­gung und Leitung nationaler und inter­na­tionale Pro­jek­te, Tagun­gen und Sem­i­nare. Die inhaltlichen Schw­er­punk­te sein­er Arbeit sind Langzeitwirkun­gen des Nation­al­sozial­is­mus, nationale und inter­na­tionale Entwick­lun­gen des Recht­sex­trem­is­mus und Fra­gen der Europäis­chen Union.

Digitalisierung der Briefen (Scannen)

Rebek­ka Wen­glews­ki, BA 2014, Geschichte, Stiftung Uni­ver­sität Hildesheim

Ute Wrock­lage, MA, Ham­burg

Radioprogramm

Thomas Muntschick, PhD, Zugang­sof­fene Sende­plätze, Radio Tonkuh­le

 

SprechkünstlerIn

RolandMark Roberts, Rapid Arts Move­ment, Hildesheim

HildeManuela Hörr, Rapid Arts Move­ment, Hildesheim

Transkription

Freie Altenarbeit Göttingen e.V.

Koor­di­na­tion von Ute Schmidthals, Dipl.-Ingenieurin und ehem. Lehrerin

Arbeitsgruppe bei der Freien Altenarbeit Göttingen (FAG)
Arbeits­gruppe bei der Freien Alte­nar­beit Göt­tin­gen (FAG), 

Marieke Abram, B.A. Stu­dentin Geschichte/ Spanisch, Georg-August-Uni­ver­sität Göt­tin­gen

Katha­ri­na Anas­ta­siou,  B.A. Stu­dentin Geschichte/ Poli­tik­wis­senschaft, Georg-August-Uni­ver­sität Göt­tin­gen

Hei­d­burg Behling, Ham­burg

Uta Berg­er, ehem. Lehrerin

Kat­ja Friede­wald, B.A. Stu­dentin Geschichte/ Franzö­sisch, Georg-August-Uni­ver­sität Göt­tin­gen

Rose­marie Köh­ler, ehem. Chemisch-Tech­nis­che Assis­tentin

Ulrike Lach­mund, M.A. Sozi­olo­gie, Päd­a­gogik, Philoso­phie

Ver­e­na Lemke, ehem. Lehrerin

Anne-Mar­leen Müller, M.A. Stu­dentin Ara­bis­tik & Islamwissenschaft/ Geschichte, Georg-August-Uni­ver­sität Göt­tin­gen

Kathi Müller, Schü­lerin, Frei­herr-vom-Stein-Schule Ful­da

Malte Neuwinger, Stu­dent Sozi­olo­gie, Eth­nolo­gie, Erziehungswis­senschaften,  Georg-August-Uni­ver­sität Göt­tin­gen

Eri­ka Nolte, ehem. Erzieherin

Sari­na Paap, B.A. Stu­dentin Sozial­wis­senschaften, Georg-August-Uni­ver­sität Göt­tin­gen

Chris­tiane Scholz-Muntschick, ehem. Diakonin

Irene Schul­tens, ehem. Kul­tur­an­thro­polo­gin

Maria Sin­ne­mann, M.A. Soziologie/ Reli­gion­swis­senschaft

Dr. Ulrike Weißer, ehem. Ärztin

Kansas-City u.A.

Alexan­der Buer­sted­de, BA Stu­dent, Geschichte/Anglistik/Amerikanistik, West­fälis­che-Wil­helms-Uni­ver­sität Mün­ster, Prak­tikant, UMKC, 2015

Lena Faecks, BA 2018, Pub­lic His­to­ry, Uni-Ham­burg, Prak­tikan­tin, UMKC 2018

Mag­dale­na Gross, Regens­burg

Lisa Green, BA 2014, Ger­man, UMKC *

Kel­ly Hangauer, BA Stu­dentin, UMKC *

Felix Künzel, BA Stu­dent, Kul­tur­wis­senschaft, Europa-Uni­ver­stität Viad­ri­na Frank­furt (Oder); Prak­tikant, UMKC, 2011 *

Joshua Mika, MA Stu­dent, His­to­ry, Prak­tikant, UMKC, 2016 *

Court­ney Neaveill,  BA 2012, His­to­ry, UMKC; MA Stu­dentin, Pub­lic His­to­ry, Freie Uni­ver­sität Berlin *

Eliz­a­beth Per­ry, MA 2014, His­to­ry, MA 2014, UMKC *

Saman­tha PrantlBA 2011, Ger­man, UMKC *

Antho­ny Soehlig, BA Stu­dent, His­to­ry, UMKC *

Michael Sto­baugh, BA 2014, Ger­man, UMKC *

Whit­ney Sweeney, BA Ger­man, 2017, Ger­man, Ore­gon State Uni­ver­si­ty

Dustin Stal­naker, MA 2013, His­to­ry, UMKC; PhD Stu­dent, His­to­ry, Rut­gers Uni­ver­si­ty *

Anna­marie Wal­ter, BA 2014, Amerikanis­tik, Uni­ver­sität Leipzig; Aus­tauschstu­dentin, 2011, Amer­i­can Stud­ies, UMKC *

Cori Williams, BA 2014, Polit­i­cal Sci­ence, UMKC *

Transkriptionsgruppe Wien

Daniela Eich­ler-Schwarzkopf, MA Stu­dentin, Uni­ver­sität Wien, Insti­tut für Europäis­che Eth­nolo­gie, Prak­tikan­tin, 2017

Karo­la Lor­ber, MA Stu­dentin, Uni­ver­sität Wien, Insti­tut für Europäis­che Eth­nolo­gie

Übersetzung: Englisch

Andrew Stuart Bergerson, PhD, Professor, Department of History, University of Missouri-Kansas City.

K. Scott Bak­er, Asso­ciate Pro­fes­sor of Ger­man and Chair of the Depart­ment of For­eign Lan­guages and Lit­er­a­tures, UMKC

Deb­o­rah Park­er, MA, Ger­man, UMKC, and Ger­man Instruc­tor, Lee’s Sum­mit North High School

Whit­ney Sweeney, BA Ger­man, 2017, Ger­man, Ore­gon State Uni­ver­si­ty

Webseite

Andrew Stuart Bergerson, PhD, Professor, Department of History, University of Missouri-Kansas City.

Aimee Eck­hardtCre­atrix Graph­ic Design, mit Hil­fe von Saman­tha Prantl, Felix Künzel, Andrew Berg­er­son *

Gra­ham J. Green, Web Con­sul­tant *

David Ta-Pry­or, Web Con­sul­tant *

Wissenschaftlicher Beirat

Chris­tine Har­tig, Dr. des. hat Mit­tlere und Neuere Geschichte an der Uni­ver­sität Göt­tin­gen studiert. Ihre Mag­is­ter­ar­beit ver­fasste sie zu dem The­ma: „Die let­zte Zuflucht. Jüdis­che Selb­st­tö­tun­gen im ‘Drit­ten Reich’ im Spiegel von Selb­stzeug­nis­sen“. Es fol­gte die Pro­mo­tion an der Uni­ver­sität Erfurt mit ein­er Arbeit zu: „Zwis­chen Durchkom­men und Auflö­sung. Jüdis­che Fam­i­lien angesichts nation­al­sozial­is­tis­ch­er Ver­fol­gung: Berlin – Wien — Prag“. Har­tig war Stipen­di­atin der Max-Planck-Gesellschaft (2005–2008), Fel­low am Leo Baeck Insti­tute in New York (2006) und am Unit­ed States Holo­caust Memo­r­i­al Muse­um in Wash­ing­ton, DC (2008). Sie forschte unter anderem an der Uni­ver­sität Flens­burg als wis­senschaftliche Mitar­bei­t­erin zur Fachd­if­feren­zierung der Phar­mazie seit dem aus­ge­hen­den 19. Jahrhun­dert bis zur Gegen­wart (2009–2012) und als Post­doc an der Uni­ver­sität Inns­bruck zur Aufar­beitung von Gewaltver­hält­nis­sen an der Geschichte der Inns­bruck­er psy­chi­a­trischen Kinder­beobach­tungssta­tion (2014–2015). Im Auf­trag der Uni­ver­sität Ham­burg betreute sie das Pub­lic-His­to­ry Pro­jekt ‚Ham­burg­er Alltagsgeschichte(n) im NS‘ (2016). Als wis­senschaftliche Mitar­bei­t­erin an der Uni­ver­sität Ulm arbeit­ete sie zum The­ma: ‚Arzneimit­tel­stu­di­en west­lich­er Phar­maun­ternehmen in der DDR‘ (2017). Seit Jan­u­ar 2018 ist Chris­tine Har­tig als wis­senschaftliche Mitar­bei­t­erin am Insti­tut für Geschichte der Medi­zin der Robert Bosch Stiftung Stuttgart mit ein­er Studie zum The­ma: ‚Arzneimit­tel­stu­di­en an Heimkindern und Kindern und Jugendlichen in psy­chi­a­trischen Ein­rich­tun­gen in Nieder­sach­sen, 1945–1980’ befasst. Darüber hin­aus ist Chris­tine Har­tig assozi­iertes Mit­glied des Insti­tuts für die Geschichte der deutschen Juden in Ham­burg.

Dr. Thorsten LoggeDr. phil, ist Junior­pro­fes­sor für Pub­lic His­to­ry an der Uni­ver­sität Ham­burg. Er studierte Geschichte, Poli­tik­wis­senschaft und Psy­cholo­gie in Ham­burg und an der Jus­tus-Liebig-Uni­ver­sität Gießen. Während seines Pro­mo­tion­sstudi­ums in Gießen war er DFG-Stipen­di­at am Graduiertenkol­leg „Transna­tionale Medi­enereignisse von der Frühen Neuzeit bis zur Gegen­wart“ und zugle­ich Mit­glied des Grad­u­ate Cen­tre for the Study of Cul­ture (GCSC). Seine Dis­ser­ta­tion „Zur medi­alen Kon­struk­tion der Nationalen. Die Schiller­feiern 1859 in Europa und Nor­dameri­ka“ wurde 2014 veröf­fentlicht. Von 2010 bis 2017 arbeit­ete er als wis­senschaftlich­er Mitar­beit­er, zulet­zt-Koor­di­na­tor des Arbeits­feldes Pub­lic His­to­ry am Fach­bere­ich Geschichte der Uni­ver­sität Ham­burg. Sein aktuelles Forschung­spro­jekt beschäftigt sich mit der Pro­duk­tion, Repräsen­ta­tion, Dis­tri­b­u­tion und Rezep­tion von Geschichte im öffentlichen Raum am Beispiel der „Bat­tle of Gettysburg“-Panoramen von den 1880ern bis in die 2000er Jahre. Seine Forschungsin­ter­essen liegen im Bere­ich Pub­lic His­to­ry, Per­for­ma­tiv­ität und Medi­al­ität von Geschichte im öffentlichen Raum, Nation und Nation­al­is­mus, kollek­tive Iden­titäten und Ger­man-Amer­i­cana.

Mar­i­on Pick­er unter­richtet an der Uni­ver­sität Paris Ouest Nan­terre la Défense und arbeit­et über Gedächt­niskul­tur, Wis­senstrans­fer, Mythos und die kar­tographis­che Meta­pher in den Kul­tur­wis­senschaften. Sie hat ein Buch über Wal­ter Ben­jamins poet­is­ches Prinzip der Poli­tik pub­liziert, Der kon­ser­v­a­tive Charak­ter, und in den let­zten Jahren mehrere Sam­mel­bände (mit)herausgegeben, zulet­zt 2016 Exil-Trans­fer-Gedächt­nis.