Trug und Schein: Ein Briefwechsel

Zukunftsträume

18. Dezember 1942

[421218–1‑1]
Frei­tag, den 18. Dezem­ber 1942 

Her­zens­schät­ze­lein! Gelieb­te! Mei­ne [Hil­de], Du! 

Oh Du! Ich muß Dir zum Dan­ke immer wie­der­sa­gen, wie Du mei­nes Lebens Son­nen­schein bist, Gelieb­te! Wenn in die ein­tö­ni­gen Tages­ge­schäf­te dann gegen Abend Dein lie­ber Bote kommt – dann springt die Tür auf zum Herzen […]

30. November 1942

[421130–2‑1]

41.)

Mon­tag, am 30. Novem­ber 1942. 

Gelieb­ter! Mein herz­al­ler­liebs­tes Man­ner­li! Mein liebs­ter [Roland], Du! 

Du! Heu­te ist es Abend schon, da ich zu Dir kom­men kann. 

Aber nun habe ich doch auch Ruhe und viel Zeit, bei Dir zu sit­zen, Du! Schät­ze­lein! Du bist heu­te wie­der so, sooo viel­lieb zu mir gekom­men, ach! Du!! Du!! 

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