18. Mai 1942

Herz­zeich­nung, Roland

[420518–1‑1]

[Salo­ni­ki] Mon­tag, den 18. Mai 1942

Her­zens­schät­ze­lein, Gelieb­te! Mei­ne lie­be, liebs­te [Hil­de]!

Hab[‘] ich doch eben einen Bogen erwischt, auf dem ich uns[e]re Geburts­tags­her­zen pro­biert habe. Scha­det nicht, gelt? Uns[e]re Her­zen sind ja so lieb ver­eint und innig ver­bun­den nicht nur zum Geburts­tag und an Fest­ta­gen – sien sind es immer – Gelieb­te! Immer und ewig! Wei­ter­le­sen!

Plea­se fol­low and like us:
error

04. Januar 1942

Sol­dat beim Lesen der Zei­tung “Das Reich”, Sowjet­uni­on, 1941. Bild: Pro­pa­gan­da­kom­pa­ni­en der Wehr­macht — Heer und Luft­waf­fe, DBa Bild 101I-018‑0011-07, über Wiki­pe­dia Com­mons, Lizenz: CC-BY-SA 3.0, 02.2018.

[420104–1‑1]

[Salo­ni­ki] Sonn­tag, d.[en] 4. Janu­ar 1942

Herz­al­ler­liebs­te mein! Mei­ne lie­be, liebs­te [Hil­de]!

Schät­ze­lein, gelieb­tes! Voll Fra­gen und Span­nung und Erwar­tung ist doch Dein Man­ner­li – ganz voll, daß es ihm bei­na­he das Herz­lein beklem­men will: ob ich denn zu Dir kom­men darf? Zu Dir? Ob es denn über kur­zem schon wahr wer­den soll, daß wir ein­an­der wie­der­se­hen? Oh Her­ze­lein! Ich spü­re es: Du war­test mit mir – Du fragst mit mir – Du betest mit mir – oh Du! Du!!! Du!!!!! !!!!! !!! Gedul­dig wol­len wir blei­ben, demü­tig erge­ben in Got­tes Wil­len – bei ihm ist alles beschlos­sen! Oh sag, Du! Was läßt so tief uns fra­gen? Was macht unser Herz erzit­tern? Wor­auf war­tet es sooo in tiefs­tem bewegt? Oh Du!!!!! Du!!!!! !!!!! !!! Wei­ter­le­sen!

Plea­se fol­low and like us:
error

08. Januar 1941

­­­­­­­­­­­­­­­­T&Savatar[410108–2‑1]

Mitt­woch, am 8. Janu­ar 1941.

Herz­al­ler­liebs­ter!! Gelieb­ter mein!! Du mein lie­ber, lie­ber [Roland]!!

Das Wet­ter ist heu­te gar wun­der­lich. Nebel, Feuch­tig­keit – und sowie sich die Feuch­tig­keit nie­der­läßt gefriert alles. Es wird ein gefähr­li­ches Fah­ren nun auf den Stra­ßen. Schnee fällt seit ges­tern nicht mehr. Mei­ne Bret­ter ste­hen im Stall, sie war­ten. Aber da kön­nen sie schon immer Geduld üben, ihre Her­rin hat kei­ne Erlaub­nis von ihrem Herr­chen bekom­men, zu fah­ren: D[as] h[eißt] in den nächs­ten Tagen nur nicht, beson­de­rer Umstän­de hal­ber! Und sie ist ganz ver­nünf­tig und folg­sam, sie ver­steht Herr­chens Sor­ge recht. Du!!! Es muß auch nicht sein dann; da bin ich schon frü­her vor­sich­tig gewe­sen. Aber viel­leicht muß ich am Sonn­abend doch noch ein­mal zur Bau­ers­frau nach N. fah­ren! Vater hat bis abends 600 [Uhr] Dienst, ich mag ihn dann nicht noch da hin­un­ter lau­fen las­sen, es ist ja so beschwer­lich zu gehen bei die­sem Schnee. Und Sonn­tag dar­auf muß er früh sam­meln geh[e]n. Das dau­ert mich. Und But­ter brau­chen wir aber auch! Also wer­de ich ganz lang­sam fah­ren, ich neh­me mir Zeit. Wei­ter­le­sen!

Plea­se fol­low and like us:
error