Trug und Schein: Ein Briefwechsel

Zuhause

04. Mai 1942

[420504–1‑1] [Salo­ni­ki] Mon­tag, den 4. Mai 1942 Oh Du! Mei­ne Her­zens­schät­ze­lein! Mein lie­bes, teu­res Weib! Der Salo­ni­kier Wach­pos­ten ist wie­der auf­ge­zo­gen. Die bei­den Fei­er­ta­ge hat es ihn ver­schont. Aber nun ist er wie­der dran. Und nun habe ich von 8 Uhr an ein wenig geruht und bin jetzt fein mun­ter, wie es ein Pos­ten sein muß – […]

17. Dezember 1941

[411217–1‑1] Sonn­tag, den 17. Dez. 1941 Her­ze­lein! Gelieb­tes, teu­res Weib! Mei­ne [Hil­de]! Da habe ich doch noch alle Hän­de voll – Blü­ten und Früch­te uns[e]res Glü­ckes, Dei­ner Lie­be – da pur­zel­ten schon wie­der 3 Boten her­ein – – Du lie­be, treue See­le! Oh Du! Du!! Wie soll ich sie Dir zei­gen, all mein Glück und meine […]

12. August 1941

[410812–1‑2] Diens­tag, den 12. August 1941 Mein lie­ber Her­zens­schatz! Gelieb­te, Du! Mei­ne [Hil­de]!! Schon bin ich wie­der bei Dir! Wo wäre ich auch lie­ber? Ich suche Dich – Du suchst mich – wol­len wir auf­pas­sen, daß wir beim Suchen nicht mit unse­ren Köp­fen zusam­men­sto­ßen, Du! Was wird das für eine Freu­de geben, wenn zwei, die […]

07. Oktober 1940

[401007–1‑1] Mon­tag den 7. Okto­ber 1940 Herz­al­ler­liebs­te! Mei­ne lie­be, lie­be [Hil­de], Du! Welch eigen­ar­ti­ge Situa­ti­on! Da weilst du nun in mei­nem Zuhau­se, in der Höh­le des Löwen sozu­sa­gen, und der Löwe— er bleibt aus. Ach Du! Er käme so ger­ne, es zieht ihn zurück — aber er ist sel­ber gefan­gen. Nun muß ich Dich anderwo [sic] suchen mit […]

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