Trug und Schein: Ein Briefwechsel

Zensuren

21. September 1938

[380921–1‑1] 20.9. L. am 21. Sept. 1938 Lie­bes Fräu­lein [Lau­be]! Am Mon­tag nach uns[e]rer letz­ten Begeg­nung [h]abe ich im Kalen­der geblät­tert — 4 Wochen, so eine Men­ge Blät­ter. Und nun sind sie fast her­un­ter, der nächs­te Sonn­abend schon – – –. Herz­lich will­kom­men sind Sie mir. „Sie kommt zu mir.”, dar­in liegt so viel; ein […]

10. September 1938

[380910–1‑1] 9.9.38 L. am 10. Sept. 1938 Lie­bes Fräu­lein [Lau­be]! Da es nun herbs­tet, den­ke ich mit eini­ger Sehn­sucht an O. zurück. Ich lieb­te es, von der K. oder M. oder von der E. über das wei­te, däm­mern­de Land zu sehen, wie es im Dunst und im Rauch der Kar­tof­fel­feu­er am Hori­zont mit dem Him­mel […]

24. Mai 1938

[380524–1‑1] L. am 24. Mai 1938. Lie­bes Fräu­lein [Lau­be]! Im vori­gen Brief schrieb ich — muß­te ich schrei­ben — an meh­re­ren Stel­len das Wort Gott, und ich war nicht ohne Besorg­nis, Sie möch­ten das nicht ver­ste­hen. Umso­mehr [sic] macht es mich getrost und zuver­sicht­lich zu wis­sen, daß Sie einen Zugang zu Gott haben. Plea­se fol­low […]

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