Trug und Schein: Ein Briefwechsel

Zähne

29. Oktober 1941

[411029–1‑1] [Salo­ni­ki] Mitt­woch, den 29.Oktober 1941 Mein Her­zens­schät­ze­lein! Gelieb­tes Weib! Herz­lieb mein! Die Mei­nun­gen sind geteilt dar­über, ob wich­ti­ges und gewich­ti­ges erschei­ne, was am Anfang oder am Ende des Brie­fes oder der Rede ste­he. Dar­über gibt es ja auch kei­ne fes­te Regel. Der Ton macht die Musik. Und wir bei­de mer­ken das ganz von sel­ber […]

20. Dezember 1940

[401220–1‑1] Frei­tag, den 20. Dezem­ber 1940. Gelieb­te! Herz­al­ler­liebs­te! Mei­ne lie­be, lie­be, [Hil­de] Du! Jetzt sind wir uns wie­der mal ganz nahe mit unse­ren Boten. Zwei kamen heu­te von Dir, und einer davon, den Du ges­tern noch in Dei­nen lie­ben Hän­den hiel­test, den Du erst ges­tern mit vie­len [^]lie­ben Zei­chen und Gedan­ken und ande­rem mehr auf […]

19. Dezember 1940

[401219–1‑1] Bit­te grü­ße die lie­ben Eltern recht herz­lich. Don­ners­tag, den 19. Dez. 1940. Mei­ne lie­be, lie­be [Hil­de]! Herz­al­ler­liebs­te, Hol­de mein! Siehst! Wärst bei mir geblie­ben! Warm ist es in der Stu­be. Drau­ßen ist es um 0 Grad, feucht und rauh. Letz­te Nacht fie­len 5 cm Schnee. Da wür­dest nicht so frie­ren. Na, und wenn es […]

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