Trug und Schein: Ein Briefwechsel

Wohnung

13. Oktober 1941

[411013–1‑1] Mon­tag, den 13. Okt. 1941 Herz­lieb! Du, mei­ne lie­be, liebs­te [Hil­de]! Hol­de mein! Hu kalt ist’s heu­te bei uns. Über Nacht ist es anders gewor­den. Regen und Sturm haben sich auf­ge­macht. Ich ging spät zu Bett ges­tern. Der Sturm heul­te um und durch unser Haus. Etli­che Fens­ter­schei­ben sind noch lose bei uns. Und dort […]

05. Dezember 1940

[401205–1‑1] Don­ners­tag, den 5. Dez. 1940. Mein lie­bes teue­res Herz! Gelieb­te, Hol­de mein! Ein uner­hör­ter Lieb­ha­ber bin ich, Du! Dein Bote bleibt aus. Fin­det er sich gar nicht mehr? Mor­gen wird er kom­men, dop­pelt viel­leicht! Ach Du, ich bin so leicht nicht mehr ban­ge um Dich! Der Tele­graf in 1 ½ Stun­den, das Tele­fon (612 […]

08. April 1939

[390408–1‑1] K. am 8. April 1939. Mei­ne lie­be [Hil­de]! Es ist doch so not­wen­dig, und es ist ein Glück, daß es in den Feri­en mög­lich ist, ein­mal Abstand zu neh­men vom Tun und Schaf­fen, und es von ande­ren Stand­punk­ten aus zu betrach­ten und zu über­bli­cken. Bei die­sen Aus­bli­cken bist Du mir stets gegen­wär­tig. Die Sor­ge […]

30. Januar 1939

[390130–2‑1] O., am 30. Janu­ar 1939. Mein lie­ber [Roland]! Eine Woche liegt nun erst zwi­schen unse­rem letz­ten Zusam­men­sein — viel län­ger scheint mir[‘]s schon. Voll Dank­bar­keit las ich Ihren lie­ben Brief immer wie­der. Wie flei­ßig haben Sie mei­ner täg­lich gedacht, trotz aller Arbeit. Man soll im Glück nicht zu laut jubeln — mir fällt das […]

Nach oben scrollen