Trug und Schein: Ein Briefwechsel

Winterhilfswerk

29. März 1942

[420329–2‑1] 47. Palm­sonn­tag, am 29. März 1942. Her­zens­schät­ze­lein! Du mein herz­lie­bes Man­ner­li! End­lich kann ich zu Dir kom­men! Du!!! Ich konn­te Dir doch ges­tern gar­nicht schrei­ben Herz­lieb, weil mein Pro­gramm über den Hau­fen gewor­fen wur­de. Laß Dir nur gleich ein­mal erzäh­len. Sonn­abend früh­mor­gens bin ich erst um 8 [Uhr] auf­ge­stan­den. Es war mir gar­nicht gut. […]

25. Oktober 1940

[401025–2‑1] Frei­tag, am 25. Okto­ber 1940. Herz­al­ler­liebs­ter! Mein lie­ber, lie­ber [Roland]! Gelieb­ter mein! Es ist früh 2 Uhr, da ich Dir schrei­be. Wun­derst [Du] Dich, ja? Heu­te mit­tag mit dem 100 Bus will ich nach M. zur Groß­ma­ma fah­ren. Sie hat mich dar­um gebe­ten. Sonn­tag ist Kir­mes in M.. Plea­se fol­low and like us:

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