Trug und Schein: Ein Briefwechsel

Widerstand

15. Oktober 1942

Don­ners­tag, den 15. Okt. 1942

Her­zens­schät­ze­lein, Gelieb­te!

Noch nicht in S. [sic], in Bel­grad noch um die­se Abend­stun­de, die ach­te Stun­de zeigt die Uhr. Mit 5 Stun­den Ver­spä­tung kamen wir hier an, weiß nicht, wo sie unser Zug sich geholt hat. Und nun gab es kei­ne Wei­ter­fahrt, dafür aber eine lan­ge Schlan­ge, die sich zur Sam­mel­stel­le […]

02. Dezember 1941

[411202–2‑1] Diens­tag, am 2. Dezem­ber 1941. Her­zens­schät­ze­lein! Mein lie­ber, guter [Roland]! Gelieb­ter! Gleich zu Anfang habe ich eine sel­te­ne Fra­ge an Dich! Hast Du etwa mei­nen Kork vom Tin­ten­fäß­chen gefun­den in einem Dei­ner Päck­chen? Ach, wie dumm! Du kannst sie ja noch gar­nicht emp­fan­gen haben!! Aber, Her­ze­lein! Gib nur mal Obacht, gelt? Denn seit ich […]

12. Juni 1941

[410612–2‑1] Don­ners­tag, am 12. Juni 1941. Mein gelieb­tes, teu­res Herz! Du mein lie­bes, gutes Man­ner­li! Du!! Vom Rosen­mo­nat sagst Du mir in Dei­nem letz­ten Brie­fe – ach Du! Bei uns ist es noch lan­ge nicht so weit! Und bei Euch ist schon die gan­ze Pracht ziem­lich vor­über – durch die Hit­ze. Ich muß eben dar­über […]

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