24. November 1941

[411124–2‑1]

Mon­tag, am 24. Novem­ber 1941.

Her­zens­schät­ze­lein! Mein lie­ber, liebs­ter [Roland]! Herz­al­ler­liebs­ter mein!

Wie­der fängt eine neue Woche an, ach glaubst, mir ver­ge­hen sie doch so schnell jetzt! Ist es, weil ich von Woche zu Woche auf mei­ne Gesund­heit hoff­te? Weil ich so war­te­te? Ach nein, wohl nicht allein das ist es. Ich zäh­le doch schon heim­lich die Tage, bis mein Schät­ze­lein heim­kom­men wird! Ganz lei­se erst! Aber ich kann mir’s nicht ver­knei­fen, daß ich sie nicht zäh­len soll­te! Und dar­um eilt wohl die Zeit so [d]ahin. Du! Magst mei­ne Rech­nung mal wis­sen, Herz­lieb? Wei­ter­le­sen!

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12. November 1941

[411112–2‑1]

Mitt­woch, am 12. Novem­ber 1941.

Her­zens­schät­ze­lein! Mein gelieb­tes, teu­res Herz! Gelieb­ter Du!!!

So wie abwech­selnd Don­ners­tag und Frei­tag Dein frei­er Tag ist, so ist Mitt­woch mein unfrei­er Tag.

Aber ich kla­ge nicht dar­um; denn der Abend gehört ja noch mir! Und nun ist es Abend und ich set­ze mich zu Dir, mei­nem liebs­ten Gesell! Zu Dir, dem ich alle mei­ne Zeit schen­ken möch­te! Ach, bei Dir bin ich doch am aller­liebs­ten auf Erden! Du!! Du!!! Weißt Du das Herz­lieb? Du!!! Ich muß Dich sooo lieb haben, oh!!! Die Eltern sit­zen vor­’m Ofen, Vater raucht mir und Mutsch von Dei­nen Ziga­ret­ten vor! Wei­ter­le­sen!

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26. Dezember 1940

T&Savatar[401226–2‑1]

Am 2. Weih­nachts­tag 1940.

Herz­al­ler­liebs­ter!! Mein Roland!! Mein lie­ber, lie­ber Roland!!

Son­nen­schein liegt überm[´] wei­ßen Land, der Him­mel, der blaue, ist über uns. Fei­er­tag — rech­ter Fei­er­tag drau­ßen. Wei­ter­le­sen!

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