Trug und Schein: Ein Briefwechsel

Weihnachtsgeschenke

03. Dezember 1942

[421203–2‑1]

Don­ners­tag­mor­gen, am 3. Dezem­ber 1942. 

Gelieb­ter!

Ich bin bei Dir! Du! Es ist noch früh­mor­gens und ich muß doch ganz schnell ein­mal zu mei­nem Schät­ze­lein kom­men, Du! Du!!! 

Ich hab Dich lieb! Du!!! Ich küs­se Dich! Her­zens­schatz! Mein!!! Du! Ich habe von Dir geträumt heu­te Nacht. Ich kann mich so recht gar­nim­mer besin­nen. Aber Du warst in mei­nem Traum! 

26. November 1942

[421126–2‑1]

37.)

Don­ners­tag, am 26. Novem­ber 1942. 

Herz­al­ler­liebs­ter! Mein Her­ze­lein! Aller­liebs­ter [Roland]! Du!!! 

Heu­te ist aber ein trü­ber Tag drau­ßen. Die Uhr zeigt erst die 3. Nach­mit­tag­stun­de und man könn­te schon Licht anbren­nen. Wie mag das Wet­ter bei Dir sein, mein Lieb? Bald ist ja nun 1. Advent. Und ich den­ke doch, daß der Mut­ter lie­ber Kranz ankommt bis dahin. 

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