Trug und Schein: Ein Briefwechsel

Waschen

31. Oktober 1942

[421031–2‑1]

Sonn­abend, am 31. Okto­ber 1942.

Herz­al­ler­liebs­ter! Ach wie scha­de, daß ich heu­te so wenig Zeit fand, Dein zu den­ken. Du! Mußt mir nicht bös [sic] sein dar­um, wir hat­ten doch noch­mal so reich­lich zu tun mit der Wäsche und mit dem Rei­ne­ma­chen. Die Wäsche ist sämt­li­che tro­cken! Wir haben ja gute, treue Män­ner! Und gegen Abend, als wir Abend­brot […]

30. Oktober 1942

[421030–2‑1]

14.)

Frei­tag, am 30. Okto­ber 1942. Am Abend.

Mein [Roland]! Herz­al­ler­liebs­ter Du! Mein Her­zens­man­ner­li!

Fei­er­abend habe ich nun. Die Uhr zeigt 20 Minu­ten nach 800 [Uhr]. Bin doch eben aus dem Wänn­lein gestie­gen, Du! nach­dem [sic] wir schon den zwei­ten Nach­mit­tag andau­ernd mit Was­ser und Sei­fe zu tun hat­ten! – ja [sic], […]

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