Trug und Schein: Ein Briefwechsel

Wäsche

16. September 1940

[400916–2‑1] Mon­tag, am 16. Sep­tem­ber 1940. Herz­al­ler­liebs­ter! Eben von der Hams­ter­fahrt nach Brief­pa­pier aus der Stadt zurück. Es ist nichts Gescheit[e]s, was ich da bekam. Haupt­sa­che aber, man kann wie­der etwas Wei­ßes beschrei­ben, das ist uns ja am Her­zen gele­gen, nicht wahr? Ich bin gar­nicht [sic] eitel, wenn es ein Zei­tungs­rand wäre, den ich von […]

16. September 1940

[400916–2‑2] Mon­tag, am 16. Sep­tem­ber 1940. Herz­al­ler­liebs­ter! Du mein lie­ber, lie­ber [Roland]! End­lich kom­me ich nun zum Sit­zen. Was das Ein­we­cken bloß für Arbeit und Zeit kos­tet. 7 Glä­ser Pflau­men sind es gewor­den, 1 Glas Apfel­mus und ich schät­ze 3 gro­ße Fla­schen Holun­der­saft, der muß erst aus­küh­len, ehe ich ihn ein­fül­len kann. Mitt­ler­wei­le ist es […]

07. September 1940

[400907–2‑1] C., am 7.9.1940 Mein lie­ber [Roland]! Heu­te, gegen Abend den­ken wir dar­an, Dir gemein­sam einen recht schö­nen und ange­neh­men Sonn­tag zu wün­schen und recht herz­li­che Grü­ße zu sen­den. Wie Du schon weißt, bin ich seit Don­ners­tag hier in G. bei Onkel Her­bert u.[nd] Tan­te Hertleh, es gefällt mir sehr gut und das Wet­ter war […]

07. September 1940

[400907–1‑1] Am Frei­tag den 6. Sep­tem­ber Am Sonn­abend den 7. Sep­tem­ber 1940 Herz­al­ler­liebs­te, mei­ne lie­be lie­be [Hil­de]! Heu­te erleb­te ich die gro­ße Freu­de, dei­nen lie­ben Boten zu emp­fan­gen, gleich 2 Brie­fe an einem Tage, den vom 4. Sep­tem­ber zuerst, den vom 3. Sep­tem­ber am Nach­mit­tag. Liebs­te, so schnell geht die Post, ist das nicht schön? […]

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