08. März 1942

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30.

Sonn­tag, am 8. III. 1942.

Herz­al­ler­liebs­tes Schät­ze­lein! Mein gelieb­ter [Roland]!

Sonn­tag­nach­mit­tag um 2 Uhr. Fei­er­tag! Und rich­ti­ger Fei­er­tag ist doch erst mit Dir, Du!!! Das „Land­jahr­mä­del“ ist in Gna­den ent­las­sen. Es darf nun ihrem, nein sei­nem Liebs­ten schrei­ben. Oh – mit Freu­den!! Ich will Dir zuerst mal von mei­ner Fahrt nach Chem­nitz erzäh­len.

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03. Oktober 1941

T&Savatar[411003–2-1]

Frei­tag, am 3. Okto­ber 1941.

Her­zens­schät­ze­lein! Gelieb­ter!! Du mein lie­ber, guter [Roland]!!

Ach Du! Heu­te wärest Du doch bei­na­he zu kurz weg­ge­kom­men! Du!! Den­ke nur, ich bin schon heu­te früh ½ 1000 [Uhr] gefah­ren, ich kam so am bes­ten zurecht, weil ich gleich [ein] paar Ein­käu­fe mit erle­di­gen woll­te. Denn von 12 – 15 [Uhr] sind die Geschäf­te geschlos­sen, und ich wuß­te ja auch, daß die Glauchau­er Ver­wand­ten bei­zei­ten wie­der zurück fah­ren muß­ten, wegen der Kin­der. Und mit ihnen zu reden, war ja der eigent­li­che Beweg­grund mei­ner Rei­se. Ehe ich fuhr berei­te­te ich den Eltern noch das Mit­tag­essen vor, brach­te mei­ne Zim­mer und den Flur in Ord­nung. Da hat­te ich von mor­gens 6 bis 9 [Uhr] ganz schön zu tun! Wei­ter­le­sen!