21. Februar 1942

[420221–1‑1] 4) [Salo­ni­ki] Sonn­abend, den 21. Febru­ar [19]42 Herz­al­ler­liebs­tes Schät­ze­lein! Mei­ne liebs­te [Hil­de]! Dei­ne lie­ben Boten gehen immer noch nach Wien; denn sonst müß­te ich längst einen erhal­ten haben. Ich habe schon gerech­net, daß ich nun am Diens­tag den ers­ten Boten erwar­ten kann – und die ander[e]n alle kom­men dann noch, zur Beloh­nung für die […]

20. Februar 1942

[420220–2‑1] Frei­tag, am 20. Febru­ar 1942. Her­zens­schät­ze­lein! Mein gelieb­ter, liebs­ter [Roland]! Heu­te set­ze ich mich gleich am Vor­mit­tag zu Dir, weil mir die gestren­ge Frau Mama für den Nach­mit­tag Rei­ne­ma­chen ankün­dig­te. Na! Das Töch­ter­chen wird sie dabei selbst­re­dend nicht im Sti­che las­sen! Es wird die­se Woche schnell gehen; denn wir haben alles schon gründ­lich gesäu­bert vorher. […]

07. Dezember 1941

 [411207–1‑1] Sonn­tag, den 7. Dez[ember]. [‘]41 Herz­al­ler­liebs­tes Schät­ze­lein! Mein lie­bes, liebs­tes Weib! Nun ist doch schon wie­der Mon­tag, da ich Dir schrei­be. Laß Dir erzäh­len, Gelieb­te! Set­zen wir doch ges­tern bei herr­lichs­tem Wet­ter zu einem Spa­zier­gang nach dem Kapel­len­berg an, gleich nach dem Mit­tag. Wir trap­pel­ten schon auf der schö­ner Stra­ße nach Artakli [unbe­kannt], als ein Autobus […]

23. November 1941

[411123–1‑1] Sonn­tag, den 23. Nov. 1941 Mein lie­bes, teu­res Weib! Her­ze­lein! Gelieb­te!!! Erst muß ich Dir ein­mal ganz lieb, viel­lieb [sic] dan­ken für Dei­nen Bericht und lie­ben Boten vom Diens­tag. Er ist heu­te schon bei mir, ich habe gar nicht unge­dul­dig war­ten müs­sen, und nun weiß ich doch wie­der, wie es Dir geht, weiß Dich und […]

16. November 1941

 [411116–1‑1] Sonn­tag, den 16. Novem­ber 1941 Herz­lieb! Gelieb­te! Mei­ne lie­be, lie­be [Hil­de]! Das ist der Sonn­tags­bo­te, wird aber am Mon­tag­mit­tag erst geschrie­ben. Als wir bei­den [sic] ges­tern abend schreib­be­flis­sen nach Hau­se kamen, streik­te das Licht wie­der ein­mal — und kam den gan­zen Abend nicht wie­der. So, daß wir im Dun­keln uns[e]re Brat­kar­tof­feln berei­ten mußten. 

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