26. März 1942

[420326–2‑1]

45.

Don­ners­tag, am 26. März 1942.

Her­zens­schätz­chen! Mein aller­liebs­ter Roland! Du!

Es ist noch ganz zei­tig am Tage, da ich zu Dir kom­me, Du! Erst kurz vor 8 Uhr! Ich bin schon längst auf. Hab[‘] schon Fleisch geholt, und Dei­nen Brief zur Post getra­gen. Heu­te ist´s käl­ter drau­ßen, die Son­ne scheint auch nicht. Nun sit­ze ich vor[‘]m wei­ßen Bogen und den­ke Dein, wäh­rend neben­bei das Mit­tag­essen kocht. Reis mit Rind­fleisch und jun­gen Erb­sen gibt[‘]s . Dann will ich alles fein in Ord­nung brin­gen in der Woh­nung, denn ab Mit­tag sind wir im Wasch­haus.

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14. Februar 1942

[420214–2‑1a]

7.*

Sonn­abend, am 14.II. 1942.

Herz­al­ler­liebs­ter mein! Du lie­ber, liebs­ter [Roland]!

Es ist vor­mit­tags 10 Uhr, Herz­lieb! Eben war der Post­bo­te da, er brach­te mir 2 Brie­fe von Dir. Ach Du! Ich habe mich doch soo sehr gefreut! Her­ze­lein!! Nun weiß ich wie­der, wo Du weilst und was Du treibst. Ich habe mir doch so viel Gedan­ken gemacht um Dich, Du! Ges­tern war ich zwei­mal auf dem Post­amt, habe gefragt nach Post. Nichts. Um 1 [Uhr] mit­tags war noch kein Zug von Chem­nitz her­aus! Auf allen Lini­en stockt der Ver­kehr. Die Brief­trä­ger sind ges­tern gar­nicht zum Aus­tra­gen gekom­men. Wei­ter­le­sen!

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05. Januar 1941

Plischke Kalendar 1941
Plisch­ke Kalen­dar 1940.

[410105–1‑2]

Sonn­tag, den 5. Janu­ar 1941.

Mein lie­bes, teu­res Herz! Mei­ne lie­be, liebs­te [Hil­de]!

Ein trü­ber Sonn­tag ist heu­te. Ich las­se mich vom Wet­ter so leicht nicht irre machen. Aber es ist gut, daß ich heu­te die­ses Päck­chen abschi­cken kann, mit dem ich Dir eine klei­ne Freu­de machen möch­te. Wei­ter­le­sen!

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