29. April 1942

[420429–1‑1]

[Salo­ni­ki] Mitt­woch, den 29. April 1942

Her­ze­lein! Gelieb­te, Gelieb­te! Mei­ne lie­be, liebs­te [Hil­de]!

Nun kann ich doch noch zu Dir kom­men trotz Umzugs­drasch [: Umzugs­hek­tik] – ich bin näm­lich Läu­fer heu­te – das ist mir gera­de recht – [das] sind doch gleich für vier schö­ne Stun­den – ganz allein für mein Schät­ze­lein reser­viert! Du!!! Wei­ter­le­sen!

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07. April 1941

T&Savatarsm[410407–1‑1]

Sonn­tag, den 7. April 1941

Mein lie­bes, teu­res Herz! Mei­ne lie­be, liebs­te [Hil­de]!

2 lie­be Boten sind wie­der zu mir gekom­men. Sie brach­ten mir so viel Lie­be, so viel inne­re Freu­de! Herz­lieb! Ich dan­ke Dir von gan­zem Her­zen. Und nun bin ich bei­na­he froh, daß all die Nach­rich­ten mich erst viel spä­ter errei­chen, sodaß ich nun hof­fen darf, die Zeit des bösen War­tens ist über­wun­den, mei­ne Boten kom­men zu Dir, Und [sic] mein Herz­lieb fin­det sei­nen Schlaf wie­der und sei­ne hel­len Augen. Wei­ter­le­sen!

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03. April 1941

T&Savatar[410403–1‑1]

Don­ners­tag, den 3. April 1941.

Mein lie­bes, teu­res Herz! Herz­al­ler­liebs­te mein!

Du, ich bin ein wenig lus­tig jetzt, wenn ich das schrei­be – vom Wein. Laß Dir erzäh­len. Von 6 — 8 Uhr hat­te ich mei­ne letz­te Wache. Da habe ich dar­an gedacht, daß mein Herz­lieb nun erwacht und her­aus­krab­belt aus dem Nest. Dann hat Dein [Roland] gewa­schen. Ges­tern nach­mit­tag [sic] war allen befoh­len, das wei­ße Arbeits­zeug zu waschen. Weil ich nun Wache hat­te, konn­te ich das nicht und muß­te es nun nach­ho­len. Der Him­mel zeig­te wie­der ein freund­li­ches Gesicht – und ganz allein, viel Platz hat­te ich, habe ich geschrubbt[.] Eine Schul­bank dien­te als Wasch­brett, mei­ne Hand­bürs­te war mein Arbeits­zeug. Ein paar Hand­tü­cher und Taschen­tü­cher muß­ten auch dran glau­ben. Zu Mit­tag war alles tro­cken. Wei­ter­le­sen!

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27. März 1941

T&Savatar[410327–1‑1]

Don­ners­tag, den 27. März 1941.

Herz­al­ler­liebs­te! Mei­ne lie­be, liebs­te [Hil­de], Du!!!

In 3 Tagen, heißt es, kön­nen wir die ers­te Post erwar­ten. Ich war­te und freue mich so dar­auf, um [sic] wie­der etwas von Dir zu hören, um [sic] wie­der mit der Hei­mat in Ver­bin­dung zu tre­ten. Ach Herz­lieb! Nun wir wie­der, wenn auch auf kur­ze Zeit, Fuß gefaßt haben, nun ist nicht das Gefühl der Fer­ne, son­dern nur der Gedan­ke, daß ich eben jetzt nicht zu Dir kann. Und die­ser Gedan­ke und die­se Tat­sa­che stand ja schon so oft zwi­schen uns – ein­mal klei­ner, ein­mal grö­ßer. Und nun ste­hen sie wie­der da, unaus­weich­lich, uner­bitt­lich. Schmerz­lich beugt sie uns – und nun ruft sie alle Kräf­te auf zum Wider­stan­de, zum Durch­hal­ten, allen Wil­len, hin­durch­zu­ge­hen durch das dunk­le Tor. Wei­ter­le­sen!

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30. September 1940

Goering giving a speech to his fighter pilots near Calais September 1940.jpg
Her­mann Göring spricht vor Pilo­ten der Luft­waf­fe über eine Tak­tik­än­de­rung bei den Luft­an­grif­fen auf Lon­don, Beginn Sep­tem­ber bei Calais, Film­still, lizen­ziert unter Fair Use über Wiki­pe­dia, 09.2015.

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Mon­tag, den 30. Sep­tem­ber 1940.

Lie­bes, teu­res Herz, mei­ne lie­be, lie­be [Hil­de], Du!

Wie­der lie­gen 2 Ruhe­ta­ge hin­ter uns. Sie brach­ten mir die ersehn­te Gele­gen­heit, wie­der ein­mal unge­stört zurück­zu­den­ken, die Mög­lich­keit auch, dem Lager­be­reich wie­der ein­mal zu ent­flie­hen, das Auge schwei­fen zu las­sen über die­ses schö­ne Land. Will­kom­men das alles. Doch dann die übri­gen Stun­den, die Abend­stun­den, spürt man die Lee­re, denkt man an ver­lo­re­ne Zeit, wünscht man den Dienst her­bei, daß die Aus­bil­dung sich auf kür­ze­re Zeit zusam­men­drän­gen möch­te — - — doch wenn auch, eher läßt man uns des­halb doch nicht lau­fen, eh die Zeit um ist. Und wann das ist? Geduld, Geduld. An die­sen fes­seln [sic] rüt­teln erleich­tert nicht. Wei­ter­le­sen!

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