6. Januar 1941

T&Savatarsm[410106–2‑1]

Mon­tag, am 6. Janu­ar 1941.

Herz­al­ler­liebs­ter!! Gelieb­ter!! Mein lie­ber, liebs­ter [Roland]!! Du!

Nun ist Bahn frei für Dich! Heut[‘] früh bin ich gleich zuerst mal auf Koh­len­han­del gewe­sen. Beim Koh­len­mann, dann auf dem Rat­haus, ich habe einen Antrag bekom­men, nun halt auch Du die Dau­men mit fest, daß sie bewil­ligt wer­den! Du!! Noch 41 Tage sind es ab heu­te, bis Du kommst, mein lie­ber Mann! Wir wol­len ja nicht frie­ren bei uns, ja? Uns[e]re Wär­me läßt auch ein­mal nach, wenn wir immer nur spen­den und füh­ren kei­ne neue hin­zu! [E]‘S wird schon klap­pen – ich rück’ ihnen immer wie­der auf die Bude. Wei­ter­le­sen!

6. Januar 1941

T&Savatarsm[410106–1‑1]

Mon­tag, den 6. Janu­ar 1941.

Herz­al­ler­liebs­te! Mei­ne lie­be, lie­be, liebs­te [Hil­de], Du!!!

Auf die­sen Mon­tag habe ich so gewar­tet – und gefreut mich – weil ich wuß­te, daß Dei­ne lie­ben Boten kom­men wür­den – Aber nun war das Glück so über­groß – denk, 3, drei Boten auf ein­mal – soviel Glück an einem Tag, soviel Freu­de, soviel Son­nen­schein – und so viel Lie­be, Du!! Du!!! Herz­lieb! Du! Ich glau­be wir müs­sen sie noch ein wenig dämp­fen, sie ist schon zu groß. Du!! Wei­ter­le­sen!