14. August 1941

T&Savatar[410814–1‑1]

Don­ners­tag, den 14. August 41

Mei­ne lie­be, liebs­te [Hil­de] Du! Herz­al­ler­liebs­te mein!!!

Nun bist Du heu­te wie­der sooo sooooo lieb im Bil­de zu mir gekom­men – ach Du, Du!!! Das weckt doch alle Sehn­sucht so mäch­tig aufs neue! Nun will ich Dich gar nim­mer län­ger im Bil­de nur sehen – und der nächs­te, der Dir so mit dem Kame­ra­au­ge ins lie­be Ant­litz leuch­tet, der will Dein Hubo sein, ja? Du!!! Sonst, werd[‘] ich eifer­süch­tig, ganz ganz sehr! Ich muß Dich ja so lieb­ha­ben auf allen Bil­dern! Sie sind wirk­lich sehr gut gelun­gen – Du!!! Du!!!!! Ich freue mich ganz sehr dar­über. Son­nen­kind! Mein!!! Mein!!! Ach Du! Ich bin doch so eigen­sin­nig – aber Du bist es auch! Gelieb­te, Gelieb­te!!! Mein!!!!! Und wie fein Dir die Bul­ga­ren­blu­se paßt und steht, das freut mich doch auch ganz sehr! Oh Gelieb­te!!! Gelieb­te!!! Ich muß mich sooo sehr seh­nen! Ich will Dich aber nun bald wie­der­se­hen – will umschlie­ßen und lieb umfan­gen, was mein ist, so ganz mein, Du!!! Du!!!!! !!!!! !!! Wei­ter­le­sen!

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01. Juli 1941

T&Savatar[410701–1‑1]

Diens­tag, den 1. Juli 1941

Mein Herz­lieb! Mein Liebs­tes, Bes­tes auf der Welt!

Du! Ges­tern konn­te ich doch gar kei­nen Boten abschi­cken, und heu­te wird’s nur ein Kur­zer. Ob ich Dich ver­ges­sen habe? Gelieb­te!!! Was gibt es in die­ser Welt, wor­über ich Dei­ner ver­ges­sen könn­te, des Liebs­ten und Bes­ten und Köst­lichs­ten, das ich erlan­gen konn­te? Oh, nie­mals, nim­mer­mehr!! Du!!!! Der Geburts­tags­mann hat doch die gan­ze Zeit gebraucht – einem ande­ren hät­te ich gut­wil­lig Dei­ne Zeit auch nicht abge­tre­ten! Du! Ich habe Dich sooo lieb – und ich möch­te Dich doch so ganz sehr lieb­ha­ben – Du!! Liebs­te! Wo bist Du denn eben? Ich muß Dich doch erst mal ganz sehr drü­cken! – oh, ganz nahe Dich bei mir füh­len!! – oh, ganz eins sein mit Dir!! Lip­pe an Lip­pe, Herz an Herz – und – – Du!!! Du!!!!! Alles Seh­nen gestillt! Herz­lieb!!! Herz­lieb!!!!! Oh, wie glück­lich bin ich mit Dir! Ich kann ohne Dich nicht mehr sein! Bei Dir fin­de ich Ruhe und Erfül­lung allen Seh­nens. Wei­ter­le­sen

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09. Februar 1941

T&Savatarsm[410209–2‑1]

Sams­tag, am 9. Febru­ar 1941.

Herz­al­ler­liebs­ter!! Gelieb­ter!! Du mein lie­ber, liebs­ter [Roland]!!

Du!! Nun ist schon Sonn­tag­nach­mit­tag und es geht auf 3 Uhr. Der Vater schläft, ich soll ihn um 4 [Uhr] wecken, um 6 [Uhr] tritt er sei­nen Dienst an. Die Mutsch ist noch nicht da, [ich] bin neu­gie­rig wann sie kommt. Heu­te früh kam Dein lie­ber Bote noch nicht, aber mor­gen ganz gewiss, Du!! Ich freue mich schon jetzt dar­auf, Du!! Wei­ter­le­sen!

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08. Februar 1941

T&Savatarsm[410208–2‑1]

Sonn­abend, am 8. Febru­ar 1941.

Herz­al­ler­liebs­ter!! Mein [Roland] Du!! Mein lie­ber, liebs­ter [Roland]!!

Du!! Der letz­te Sonn­abend allein!! Herz­lieb!! Freust Du Dich denn auch sooo sehr, wie ich? Du!! Du!! Ja! Ganz gewiß!! Ich weiß es ja schon, Du!! [Du] Wirst nun heu­te noch­mal zur Stadt mar­schiert sein – es gibt doch vor einer Rei­se so aller­hand zu besor­gen, was z.B. Ihr da drau­ßen in die­ser ‚Hun­de­tür­kei‘ [d.h.: öde Gegend] gar­nicht [sic] krie­gen könnt – Bar­kels­by – ach, auf die Art ist es rüh­rend ärm­lich und pri­mi­tiv. Wei­ter­le­sen!

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07. Februar 1941

T&Savatarsm[410207–2‑1]

Frei­tag, am 7. Febru­ar 1941.

Herz­al­ler­liebs­ter!! Du!! Gelieb­ter!! Mein lie­ber, liebs­ter [Roland]!!

Du!! ½ 3 zeigt die Uhr, ich bin für heu­te mit mei­ner Arbeit fer­tig[,] Herz­lieb! G[e]rade so, als könn­te ich nun mei­nen Laus­bub emp­fan­gen! Nein!! Halt!! Noch nicht!! Ich muß ja erst noch baden!! Du!! Das Was­ser ist bloß noch nicht heiß genug! Du!! Heu­te darfst [Du] mein Bade­meis­ter nicht sein, Dicker­le! War­um? Wei­ter­le­sen!

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