29. Juli 1941

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Diens­tag, den 29. Juli 1941

Herz­lieb! Herz­al­ler­liebs­te mein! Mein lie­bes, teu­res Weib!

Mit­tag ist [es]. Dein lie­ber Bote vom Diens­tag ist zu mir gekom­men. Und nun ist doch wie­der alle Ruhe hin zur Mit­tags­ru­he. Und nun bewe­gen mich lieb und bunt wie­der aller­lei Heim­ge­dan­ken und drän­gen mich, mit Dir zu plau­dern, Gelieb­te! Der feh­len­de Mitt­woch­bo­te, das war ein ganz beson­de­rer – ich bin ja gespannt, ob er Dir Freu­de brach­te. Ich neh­me an, daß er am Mitt­woch zu Dir gekom­men ist. Wei­ter­le­sen!

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27. September 1940

Uffz Marine Portepee.jpg
Schul­ter­stü­cke Kriegs­ma­ri­ne, Unter­of­fi­zie­re. Lizen­ziert unter Gemein­frei über Wiki­me­dia Com­mons, 09.2015.

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Frei­tag, den 27. Sep­tem­ber 1940

Lie­bes, teu­res Herz, Du mei­ne lie­be [Hil­de]!

Wenig Zeit ist heu­te. Um mich her putzt, und näht und flim­mert alles. Ich könn­te Dich gut gebrau­chen heu­te hier. Eben habe ich mei­ne Schul­ter­stü­cke an den Man­tel genäht. Mit der Zun­ge ein bis­sel [sic: biss­chen] nach­ge­hol­fen geht man­ches, was sonst nicht gleich will. Ja, mor­gen um 10 Uhr ist also Ver­ei­di­gung. Wei­ter­le­sen!

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