Trug und Schein: Ein Briefwechsel

Verwundung

03. November 1942

17.)

Diens­tag, am 3. Novem­ber 1942.

Her­zens­schät­ze­lein! Gelieb­tes, teu­res Herz! Mein liebs­ter [Roland]!

Es reg­net heu­te. Ziem­lich kalt ists drau­ßen und es hat den Anschein, als ob es bald mal Schnee gibt. Vori­ges Jahr um die­se Zeit war schon alles in Weiß gehüllt. Ich war heu­te auf dem Wochen­markt. Tan­te K. hat­te 2 Kür­bis­se und 5 ℔ Sel­le­ri [sic] zur […]

29. Juli 1941

[410729–1‑1] Diens­tag, den 29. Juli 1941 Herz­lieb! Herz­al­ler­liebs­te mein! Mein lie­bes, teu­res Weib! Mit­tag ist [es]. Dein lie­ber Bote vom Diens­tag ist zu mir gekom­men. Und nun ist doch wie­der alle Ruhe hin zur Mit­tags­ru­he. Und nun bewe­gen mich lieb und bunt wie­der aller­lei Heim­ge­dan­ken und drän­gen mich, mit Dir zu plau­dern, Gelieb­te! Der feh­len­de […]

27. September 1940

[400927–1‑1] Frei­tag, den 27. Sep­tem­ber 1940 Lie­bes, teu­res Herz, Du mei­ne lie­be [Hil­de]! Wenig Zeit ist heu­te. Um mich her putzt, und näht und flim­mert alles. Ich könn­te Dich gut gebrau­chen heu­te hier. Eben habe ich mei­ne Schul­ter­stü­cke an den Man­tel genäht. Mit der Zun­ge ein bis­sel [sic: biss­chen] nach­ge­hol­fen geht man­ches, was sonst nicht […]

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