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27. Januar 1943

[430127–1‑1]
Mitt­woch, den 27. Janu­ar 1943 

Herz­al­ler­liebs­te mein! Du, mei­ne lie­be liebs­te [Hil­de]!

Herz­lein, komm doch jetzt wie­der zu Dir! Du!!! Weißt Du denn noch, wie ger­ne ich kom­me? – Du weißt es nim­mer genau – muß bald ein­mal wirk­lich wie­der kom­men! Ach Du! Du!!! Jetzt kriegst erst ein paar lie­be Küß­chen – magst Du nicht? — […]

20. Januar 1943

[430121–1‑1]
Mitt­woch, den 20. Janu­ar 1943 

Mei­ne lie­be, liebs­te [Hil­de]! Herz­al­ler­liebs­te mein! Zwei lie­be Boten sind heu­te zu mir gekom­men. Dar­un­ter auch der Nach­züg­ler vom Dienstag. 

Er berich­tet wie­der ein­mel von einem Alarm, der nun mit dem heu­ti­gen Boten als ein blin­der sich erwies. Komisch, daß erst die vie­len Hel­fer nicht dawa­ren [sic], sodaß man Dich rief. Ist das ein böses, […]

08. Januar 1943

[430109–1‑1]

Frei­tag, den 8. Janu­ar 1943 

Her­ze­lein! Mei­ne [Hil­de]! Mein lie­bes, teu­res Weib! 

Da ist sie wie­der, die Stun­de, auf die ich mich freue, ach, die ich manch­mal kaum erwar­ten kann, zu der mei­ne Gedan­ken oft schon im vor­aus eilen – daß ich ganz unauf­merk­sam bin im Dienst. […]

06. Januar 1943

[430107–1‑1]
Mitt­woch, den 6. Janu­ar 1943 

Her­ze­lein! Gelieb­te! Mei­ne lie­be, liebs­te [Hil­de]!

Wenn Du heu­te zum Man­ner­li kommst, oder es im Trau­me besu­chen woll­test – Du fin­dest es nicht. Ver­schlos­sen die Türen, dicht­ge­klebt die Fens­ter: das gan­ze Haus ver­gast gegen die Wanzen. […]

03. Januar 1943

[430103–1‑2]
Sonn­tag, den 3. Janu­ar 1943 

Her­ze­lein! Her­zens­schät­ze­lein! Du! Gelieb­te mein!!! 

End­lich – end­lich! Du bist wie­der bei mir! Ach Du! Du!!! Du!!! Wie hab ich doch gewar­tet – und wie­viel Freu­de ist nun bei mir! Du bringst sie doch! Bei Dir ist doch mein Freu­den­quell! Oh Gelieb­te, Herzelein! […]

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