27. Oktober 1941

[411027–2‑1]

Mon­tag, am 27. Okto­ber 1941.

Gelieb­tes Schät­ze­lein! Mein herz­al­ler­liebs­ter [Roland]! Du!!

Du!! Jetzt muß ich doch gleich erst mal zu Dir kom­men mit mei­ner Freu­de! Du!! Ich bin wie­der allein! Die Ben­gel sind nach Hau­se! Es kam nicht ganz so wie ich Dir’s ges­tern schrieb. Heu­te früh rief es an, ich möch­te die Buben bis um 4 [Uhr] nach­mit­tags fer­tig machen; denn um 5 [Uhr] woll­ten Onkel und Tan­te kom­men, sie holen, um mit dem Bus heim­zu­fah­ren. Wei­ter­le­sen!

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13. Oktober 1941

[411013–2‑1]

Mon­tag, am 13. Okto­ber 1941.

Herz­al­ler­liebs­ter mein! Du lie­ber, liebs­ter [Roland]!

Es ist Vor­mit­tag, ich bin allein. Und ich muß mir jetzt eine Stun­de Zeit gön­nen, bei Dir zu sein, Du! Du klag­test in zwei Dei­ner Boten über die Form­lo­sig­keit uns[e]rer Zeit. Ich habe Dich ver­stan­den, Herz­lieb. Ich muß auch alle Dei­ne Betrach­tun­gen und Begrün­dun­gen gel­ten las­sen, weil Du recht hast. Und es ist wahr­lich erschre­ckend, dar­über nach­zu­den­ken, wie das Gan­ze noch ein­mal enden wird. Wei­ter­le­sen!

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12. Oktober 1941

[411012–2‑1]

Sonn­tag, am 12. Okto­ber 1941.

Her­zens­schät­ze­lein! Gelieb­ter!! Herz­al­ler­liebs­ter!

Heu­te kom­me ich wie­der zu Dir! Oh Du!!! Du!!!!! Wie habe ich mich doch ges­tern Nach­mit­tag gesehnt nach Dir! So gesehnt mich [sic], Dei­ne lie­be Hand zu fas­sen, mit Dir zu plau­dern, wie jeden Nach­mit­tag. Aber es war mir unmög­lich. Wir stan­den mit­ten drin im Wasch­fest, die Mutsch und ich! Und wie das über­haupt an sol­chem Wasch­tag zugeht, das weiß mein Lieb sicher auch, von zuhaus’ – auch wenn’s ein Bub, ein Man­ner­li ist! Wei­ter­le­sen!

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25. August 1941

T&Savatar[410825–1‑1]

[Thes­sa­lo­ni­ki] Mon­tag, den 25. August 1941

Herz­al­ler­liebs­te! Mein lie­bes, teu­res Weib! Du!!! Du!!!!!

Ges­tern kam kein Bote von Dir. Und heu­te kam zu mir Dein lie­ber Bote vom Diens­tag. Oh Gelieb­te! Wie glück­lich machst Du mich damit!!!!! Mei­nen Gedan­ken von ges­tern – heu­te läßt Du ihn zur Tat wer­den, frü­her, als ich ihn dach­te: „Ich kann Dir nichts ver­heim­li­chen, und sei es auch nur etwas aus Lie­be – ich muß Dir alles sagen, was mich bewegt.“ Oh Du!!! Du!!!!! !!!!! !!! Wie sooo lieb hast Du mich! Wie bist Du mir ganz zu Eigen!!! Wie tief, tief beglückst Du mich mit Dei­nem Ver­trau­en! Oh Herz­lieb! Mein lie­bes, teu­res Weib!!! Wei­ter­le­sen!

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23. August 1941

T&Savatar[410823–1‑2]

Sonn­abend, den 23. August 41

Mein lie­bes, teu­res Weib! Herz­al­ler­liebs­te mein!!!

Dein lie­ber, lie­ber Bote von Sonn­abend ist zu mir gekom­men. Sei viel­lieb bedankt, Herz­lieb mein! [Du] Kannst Dir den­ken, was mich nun am meis­ten bewegt? Gelieb­tes Weib! Du, mei­ne [Hil­de]! Ach, ich wer­de ja nicht eher wie­der ganz ruhig wer­den, eh[‘] Du mir nicht geschrie­ben hast von Dei­nem schwe­ren Gang, eh[‘] ich nicht wie­der bei Dir bin und in Dei­ne lie­ben Augen schaue. Ach Gelieb­te, Du, mei­nes Her­zens Ver­trau­te und deren gan­zes, letz­tes Ver­trau­en ich besit­ze, ich will ver­su­chen, Dir zu sagen, was das Man­ner­li bewegt dar­um, und ich weiß, Du wirst mich ver­ste­hen, wo die Wor­te ihren Dienst ver­sa­gen – so wie ich Dich in allem ver­ste­he, was Du mir dazu schreibst. Ja, Herz­lieb, ich ver­ste­he Dein Han­deln, ver­ste­he Dei­nen Ent­schluß. Wei­ter­le­sen!

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