14. Februar 1942

[420214–2‑1a]

7.*

Sonn­abend, am 14.II. 1942.

Herz­al­ler­liebs­ter mein! Du lie­ber, liebs­ter [Roland]!

Es ist vor­mit­tags 10 Uhr, Herz­lieb! Eben war der Post­bo­te da, er brach­te mir 2 Brie­fe von Dir. Ach Du! Ich habe mich doch soo sehr gefreut! Her­ze­lein!! Nun weiß ich wie­der, wo Du weilst und was Du treibst. Ich habe mir doch so viel Gedan­ken gemacht um Dich, Du! Ges­tern war ich zwei­mal auf dem Post­amt, habe gefragt nach Post. Nichts. Um 1 [Uhr] mit­tags war noch kein Zug von Chem­nitz her­aus! Auf allen Lini­en stockt der Ver­kehr. Die Brief­trä­ger sind ges­tern gar­nicht zum Aus­tra­gen gekom­men. Wei­ter­le­sen!

Plea­se fol­low and like us:
error

06. Oktober 1940

Mussolini a Hitler - Berlín 1937
Mus­so­li­ni und Hit­ler in Ber­lin, Sep­tem­ber 1937. Quel­le: Fel­vi­dé­künk — Hon­véd­sé­günk / Tria­n­on­tól-Kas­sáig, Vité­zi rend Zri­nyi cso­port­juának kia­dá­sa, Buda­pest, 1939. Foto: Ladis­lav Lup­pa, über Wikie­me­dia CC-Lizenz „Namens­nen­nung – Wei­ter­ga­be unter glei­chen Bedin­gun­gen 3.0 nicht por­tiert“, 10.2015.
[401006–1‑1]

Sonn­tag, den 6. Okto­ber 1940

Mein lie­bes, teu­res Herz! Mei­ne lie­be, lie­be [Hil­de], Du!

Nun kann ich schon wie­der mit Dir plau­dern. Ist doch eine tröst­li­che Ein­rich­tung, die Post. Drei­er­lei hat­te sie ges­tern für mich. Wie ich mich dar­über freue! Ges­tern abend noch erhielt ich Dei­nen lie­ben Boten vom Frei­tag. Ach Du! Ob sich das Geschreib­sel immer bis auf die Sil­be reimt, das ist nicht so wich­tig. Wenn es nur von Dei­ner Hand ist, und wenn ich nur am Ende lese, daß Du mich lieb hast, dann legt sich Son­nen­schein auch über den trübs­ten Tag. Wei­ter­le­sen!

Plea­se fol­low and like us:
error

04. Oktober 1940

Hanswurst-koeln-1831
F.-X. Schlös­ser, Dar­stel­lung eines Köl­ner Hans­wurst aus dem Jah­re 1831, Gra­phi­sche Samm­lung des Köl­ner Stadt­mu­se­ums, Lizenz­frei über Wiki­me­dia Com­mons, 10.2015.
[401004–2‑1]

Frei­tag, am 4. Okto­ber 1940.

Herz­al­ler­liebs­ter! Du mein lie­ber, lie­ber [Roland]!

Heu­te früh erhielt ich Dei­nen Diens­tag­brief. Ja, ich mer­ke auch, daß die Post ein bis­serl [sic: biss­chen] schleppt. Du! Sei recht viel­mals bedankt für Dei­ne lie­ben Zei­len, ich habe mich recht gefreut. Reif ist bei Euch schon gefal­len!? Nun, da ist[‘]s also noch käl­ter als bei uns. Sei nur vor­sich­tig, damit Du mir nicht krank wirst! Ein klei­nes bis­sel [sic: biss­chen] könn­test Du ja ruhig krank wer­den, wenn ich wüß­te, daß Du dann heim darfst, Du!  Wei­ter­le­sen!

Plea­se fol­low and like us:
error