Versetzung

27. Dezember 1942

[421227–1‑1]
Sonn­tag, den 27. Dezem­ber 1942 

Her­zens­wei­berl! gelieb­te! Mei­ne lie­be, liebs­te [Hil­de]!

Zum mor­gen [sic] noch erkun­dig­te ich mich nach dem Dienst und ging tri­um­phie­rend mit dem Bescheid davon, daß ich erst am Mon­tag dran sei. Zu früh geju­belt. Im spä­ten Vor­mit­tag rief er an […]

18. Mai 1942

[420518–1‑1] [Salo­ni­ki] Mon­tag, den 18. Mai 1942 Her­zens­schät­ze­lein, Gelieb­te! Mei­ne lie­be, liebs­te [Hil­de]! Hab[‘] ich doch eben einen Bogen erwischt, auf dem ich uns[e]re Geburts­tags­her­zen pro­biert habe. Scha­det nicht, gelt? Uns[e]re Her­zen sind ja so lieb ver­eint und innig ver­bun­den nicht nur zum Geburts­tag und an Fest­ta­gen – sien sind es immer – Gelieb­te! Immer und ewig!

08. Dezember 1941

[411208–1‑1] [Salo­ni­ki] Mon­tag, den 8. Dez[ember]. 1941 Mein lie­bes, teu­res Weib! Herz­lieb Du! Gelieb­te mein! Her­zens­schät­ze­lein! Du! Gelieb­te! Ach, wie groß ist mei­ne Sehn­sucht, end­lich ein­mal mit Dir ganz allein zu sein! Die ande­ren, auch die Kame­ra­den, wür­den mei­nen Wunsch nicht ganz ver­ste­hen, weil sie nicht wis­sen, wie so innig man mit­ein­an­der ver­bun­den sein kann – […]

24. März 1941

[410324–2‑1] Mon­tag, am 24. März 1941. Gelieb­tes Herz! Du mein lie­ber, liebs­ter [Roland]! Herz­lieb! Es ist schon Mon­tag, da ich erst die Gele­gen­heit fin­de, mit Dir zu plau­dern. Vor­mit­tag ist, mei­ne Haus­ar­beit habe ich ganz schnell getan, Du! Ich muß nun erst ein­mal mit Dir allein sein, Herzlieb!

14. März 1941

[410314–2‑1] Frei­tag, am 14. März 1941. Mein lie­ber [Roland]! Ges­tern nach­mit­tag kam Dein lie­ber Bote vom Diens­tag. Sei recht herz­lich bedankt dafür! Zum Ein­ver­ständ­nis und als Ant­wort auf Dein lie­bes Geheim­zei­chen nicke ich mit dem Kop­fe. Ja! Du!! Nun bist also mein blau­er Jun­ge! Ich möch­te Dich doch zu ger­ne ein­mal sehen!!

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