22. März 1941

T&Savatar[410322–2‑1]

Sonn­abend, am 22. März 1941.

Herz­al­ler­liebs­ter! Mein lie­ber, lie­ber [Roland]! Du!!

Wochen­en­de ist, ich bin fer­tig mit mei­nen Geschäf­ten. Die Uhr zeigt 3 Uhr vor­bei. See­manns­sonn­tag ist heu­te! Wie und wo wird ihn mein Herz­lieb ver­le­ben?

Du!! Ich bin soo vol­ler Fra­gen!! Du wirst es ver­ste­hen. Aber ich will sie alle zurück­stel­len – will gedul­dig und brav war­ten! Wenn ich nur eines wüß­te! Nur eines! Ob Dir’s gut geht – ob Du wohl­auf bist! Du!! Nächs­te Woche wird ganz gewiß end­lich ein Zei­chen von Dir kom­men! Du weißt ja nicht, wie sehr ich mich dar­auf freue – wie ich es erseh­ne! Und Dir wird es doch eben­so geh[‘]n, Herz­lieb! Wei­ter­le­sen!

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31. Januar 1940

Fotothek df tg 0008056 Ständebuch ^ Mediziner ^ Arzt
Georg Rab, Der Dok­tor, 1568, gemein­frei über Wiki­me­dia Com­mons, 01.2015.
[400131–2‑1]

O., am 31 Janu­ar 1940

Herz­al­ler­liebs­ter, mein lie­ber, lie­ber, [Roland], Du!

Du hast mir ja heu­te so gro­ße Freu­de berei­tet, mit Dei­nem so lie­ben Brief! Es kam mir ganz uner­war­tet, und ich bin so froh und glück­lich über das, was Du mir schreibst. Du, ich dan­ke Dir!

Damit Du, Lie­ber ganz ohne Sor­ge sein sollst, will ich Dir gleich heu­te noch ein Zei­chen geben.

Ich habe dir doch wohl nicht recht dum­mes Zeug geschrie­ben am Sonn­tag?, ich muß ein wenig Fie­ber gehabt haben — das fühl­te ich erst am ander[e]n Tag deut­lich, als ich wie­der ganz klar war im Kop­fe — ich war so ruhe­los und durch­ein­an­der und ich hät­te kön­nen kein Auge zu tun, wenn ich nicht den Brief an Dich fer­tig geschrie­ben haben wür­de. Wei­ter­le­sen!

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02. November 1938

[381102–1‑1]

L. am 2. Nov. 1938

Lie­be [Hil­de]!

Heu­te ist Mitt­woch, der Wochen­tag, auf den ich mich sonst freue. Um 11 Schul­schluß, und dann kann ich mit mir und Ihnen allein sein. Heu­te habe ich mich gefürch­tet vor die­sem Tag. Der Him­mel ist wie­der grau. Die trü­ben Gedan­ken kom­men wie­der und die böse Erin­ne­rung plagt mich. Nach 12 habe ich eine Vier­tel­stun­de still gelauscht und wur­de etwas ruhi­ger, weil ich den Brief in Ihrer Hand wuß­te. Aber nun kommt die Unru­he wie­der über mich. Ich will mich aus­lau­fen, nach B.. Aber die trü­ben Gedan­ken wer­den mit­ge­hen. Der Gedan­ke macht mich ganz unglück­lich, daß wir die böse Erin­ne­rung erst in 4 Wochen aus­lö­schen sol­len. Wol­len wir uns nicht nächs­ten Sonn­tag tref­fen? Die­ser Gedan­ke nur kann mich trös­ten. Wei­ter­le­sen!

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20. Mai 1938

T&Savatar[380520–2‑1]

O., am 20. Mai 1938.

Lie­ber Herr [Nord­hoff]!

Es sind nun drei Tage ver­gan­gen, nach­dem mich Ihre so lie­ben Zei­len erreich­ten. Las­sen Sie mich Ihnen hier­durch mei­nen herz­lichs­ten Dank sagen für das Ver­trau­en, das Sie mir schen­ken. Ich wer­de es zu schät­zen wis­sen. Wei­ter­le­sen!

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