Trug und Schein: Ein Briefwechsel

Verlangen

06. Dezember 1941

[411206–1‑1] [Salo­ni­ki] Sonn­abend, den 6. Dez[ember]. 1941. Herz­al­ler­liebs­tes Schät­ze­lein! Gelieb­tes Weib! Es ist doch schon Sonn­tag­mor­gen, da ich Dir schrei­be, Gelieb­te. Ganz froh und mun­ter bin ich heu­te, ganz froh, so froh — wie ich es nur sein kann, wenn ich Dich in mei­nem Her­zen weiß, seit Du mein bist, Her­ze­lein! Du!!! Du!!!!! Ich war […]

28. September 1938

[380928–1‑1] B. am 28.9.38 Lie­bes Fräu­lein [Lau­be]! Am Mon­tag­mor­gen frag­te ich Sie, was Sie so besinn­lich gestimmt habe. Ich woll­te dann Ihre Hand neh­men und Ihnen sagen: „Ich bin heu­te so froh.” Ich brach­te es nicht her­aus. Froh­ge­macht hat mich unser Gespräch am Abend zuvor. Es hat mir den Blick gewei­tet für den rech­ten Sinn […]

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