Trug und Schein: Ein Briefwechsel

Verkehr

13. November 1942

26.) Frei­tag­abend [sic], am 13. Novem­ber 1942. 

Mein lie­ber, liebs­ter [Roland]! Her­zens­schät­ze­lein! Mein Her­zens­man­ner­li! Ich sit­ze beim Schein der Lese­lam­pe, im Ofen brum­melt ein lus­ti­ges Feu­er, Frei­tags ist es ja ein Bade­feu­er! Der Letz­te wäs­sert sich eben!! Papa. Die Uhr zeigt punkt [sic] sie­ben, eben höre ich unse­re Uhr schla­gen, Du! Und beim Man­ner­li ist es ja schon 8°° jetzt. […]

26. Oktober 1940

[401026–2‑1] Sonn­abend, am 26. Okto­ber 1940. Herz­al­ler­liebs­ter! Du mein gelieb­ter [Roland]! Du! Heut[‘] ist Dein Feiertag—Bummeltag. Wirst [Du] wie­der in die Stadt fah­ren? Viel­leicht heu­te das letz­te Mal bis auf wei­te­res! Du! Bei uns liegt heut[‘] der ers­te Schnee! Kalt ist’s! Ich könn­te Dich brau­chen, mein Hubo! Plea­se fol­low and like us:

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