Trug und Schein: Ein Briefwechsel

Vaterlandsdienst

17. März 1942

[420317–2‑1] 39. Diens­tag, am 17. März 1942. Her­zens­schät­ze­lein! Du mein aller­liebs­ter [Roland]! Son­nen­schein ist heu­te bei uns! Und blau­er Him­mel! Und die Vögel zwit­schern! Ach Du! Ich glau­be, nun wird bald Früh­ling, Her­ze­lein. Du hast ihn uns gebracht mit Dei­nem lie­ben Blu­men­gruß! Denn seit­dem begann es schön zu wer­den, Du! Ich freue mich ja soo! […]

19. November 1941

[411119–1‑1] [Salo­ni­ki] Mitt­woch, den 19. Nov. 1941 Herz­al­ler­liebs­tes Schät­ze­lein! Gelieb­te, Hol­de mein! Es ist kurz nach 3 Uhr. Der Spieß macht frei heu­te. In der Mit­tags­frei­zeit waren wir zum Baden. Ich habe ein wenig zu heiß geba­det, das Drecks­schwein gleich mal rich­tig gebrüht. Nun war ich sehr müde. Plea­se fol­low and like us:

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