07. April 1941

T&Savatarsm[410407–1‑2]

Mon­tag, den 7. April 1941

Mein lie­bes, teu­res Herz! Herz­leib, Gelieb­te mein!!

Nun war­te ich so wie Du auf den lie­ben Boten, der mir kün­det, daß Du erlöst wur­dest von dem quä­len­den, unge­wis­sen War­ten. Herz­lieb! Möch­te Dich die Freu­de dar­über reich ent­schä­di­gen, daß all die lie­ben Zei­len von Dei­ner Hand mich antref­fen bei bes­tem Wohl­be­fin­den, daß sie mich reich beglü­cken, daß Dei­ne lie­ben Boten alles getreu­lich bestel­len, wie Du ihnen den Auf­trag gabest. Und nun fin­det es schon schnel­ler zu mir. Denk, drei lie­be Boten erreich­ten mich heu­te, der letz­te, in dem Du mir von Dei­nem Sonn­tag berich­test. Sei tau­send­mal lieb bedankt, Du!!! 8 Tage ist also die kür­zes­te Rei­se bis­her. Wei­ter­le­sen!

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06. April 1941

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Am 6.4.1941 begann mit dem Ein­marsch der Wehr­macht in Jugo­sla­wi­en der Bal­kan­feld­zug. Kar­te von US Armee, 11.1953, gemein­frei über Wiki­pe­dia, 04.2016.

[410406–2‑1]

Sonn­tag, am 6. April 1941.

Mein lie­ber [Roland]!

Heu­te bekommst Du einen gemein­sa­men Brief. Wor­an merkst Du das, [Nord­hoff]? … Gut! Set­zen!!

Also nun geht’s los: Der lie­be Vater ist nun wohl­be­hal­ten ges­tern gegen abend um 5 Uhr bei uns ein­ge­trof­fen. Wir sind alle sehr froh, daß wir wie­der ein­mal bei­sam­men sind. Nach­dem wir es uns nach dem gemein­sa­men Abend­brot ein wenig gemüt­lich gemacht hat­ten, sind wir noch ein­mal zum Kon­fir­man­den gegan­gen[,] gra­tu­lie­ren. Wei­ter­le­sen!

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26. März 1941

T&Savatar[410326–2‑1]

Mitt­woch, am 26. März 1941.

Mein gelieb­tes Herz! Du mein lie­ber, liebs­ter [Roland]! Herz­lieb!

Du!! So lieb und so still schaust Du auf Dei­nem Bil­de zu mir her­über. Herz­lieb! So sehr lieb hab ich Dich dar­um, Du! Mein [Roland] bist Du! Ganz mein!!

Das Weh, das mich ges­tern nach­mit­tag über­kam, ist heu­te einer wohl­tu­en­den Ruhe gewi­chen. Du!! Es sind nur Stun­den, da der Schmerz mich über­wäl­tigt über Dein Fern­sein. Wie heu­te drau­ßen der wei­ße Schnee alles mit einer wei­chen, lin­den Decke über­zog, so ist auch in mir alles zuge­deckt, was schmerz­lich mich bedräng­te. Wei­ter­le­sen!

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10. Dezember 1940

Bild: Eine Fami­lie hört 1933 gemein­sam Radio (AP Archiv), aus: Bar­ba­ra Weber, Schwer­punkt­the­ma: “Der Füh­rer spricht”. Die Rol­le des Rund­funks im Natio­nal­so­zia­lis­mus, Deutsch­land­funk, 24.10.2013. 12.2015.

[401210–2‑1]

Diens­tag, am 10. Dezem­ber 1940.

Herz­al­ler­liebs­ter!! Du!! Mein [Roland]!! Mein lie­ber, lie­ber [Roland]!!

Der Füh­rer hat gespro­chen! Und auch ich saß, gleich Dir am Laut­spre­cher. Unten bei der Mut­ter K.. Wir — Mutsch und ich — haben gleich mit unten geges­sen. Wie einst, weißt Du noch? Ganz gebannt habe ich gelauscht, Du! Es geht uns ja so viel an, was er uns zu sagen hat. Und uns, Du! Uns bei­den doch auch! Wei­ter­le­sen!

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08. Dezember 1940

T&Savatar[401208–2‑1]

Sonn­tag, am 2. Advent 1940.

Herz­al­ler­liebs­ter!! Du!! Mein [Roland]!! Mein lie­ber, lie­ber [Roland]!!

Ich hat­te mich hin­gestetzt um zu häkeln ganz emsig woll­te ich sein. Der Vater schläft, die Mut­ter ist noch nicht da. So gut wür­de es pas­sen. Aber Du! Du bist es, der mir kei­ne Ruhe läßt! Du Schlim­mer! Mir brann­te rich­tig die Nadel zwi­schen den Fin­gern — ich muß­te sie weg­le­gen.

Nun sit­ze ich wie­der hier und den­ke Dein, mein [Roland]! Wei­ter­le­sen!

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