Trug und Schein: Ein Briefwechsel

Unvollständig

14. Juli 1939*

[390714–1‑1* unvoll­stän­dig] L. am 14. Juli 1939. Mei­ne lie­be [Hil­de]! Die­se Woche ist mir schnell ver­gan­gen. Ich habe jeden Tag Dei­ner gedacht, aber nicht so unge­dul­dig wie vori­ge Woche. Ist es, weil wir am Sonn­tag uns so lieb hat­ten, oder ist es, weil wir hof­fen dür­fen, uns bald wie­der­zu­se­hen? Auf der Heim­fahrt — sie ver­lief ganz […]

07. November 1938*

[381107–2‑1* unvoll­stän­dig] O., am 7. Novem­ber 1938. Lie­ber [Roland]! Wie könn­te ich noch so trau­rig sein wie vori­ge Woche? Bit­te sei­en Sie ganz beru­higt und zuver­sicht­lich. Ich füh­le es, daß ich über­wun­den habe. Ich bin Ihnen so sehr dank­bar für Ihren lie­ben Brief. Daß ich Ihnen so viel Sor­ge machen muß! Sie Armer, die Ein­sam­keit lässt Sie […]

18. Juli 1938*

[380718–1‑1* unvoll­stän­dig] Naum­burg am 18. Juli. [1938] Lie­bes Fräu­lein [Lau­be]! Heu­te speis­te ich also zu Mit­tag aus­wärts, im schö­nen Naum­bur­ger Rats­kel­ler bei einem Gla­se Saa­le­wein. Gleich nach dem Essen habe ich Quar­tier bezo­gen und bin nach der Rudels­burg gewan­dert, einen rei­zen­den Weg auf den Höhen der Saa­le hin. Es ist ein Stück Land­schaft von eigenem […]

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