Trug und Schein: Ein Briefwechsel

Unvollständig

15. September 1942

[420915–2‑1] [*Brief unvoll­stän­dig] O.i. SA, den[*] Diens­tag, am 15. Sepetmber 1942. Herz­al­ler­liebs­tes Schät­ze­lein! Du mein gelieb­tes, teu­res Herz! Gelieb­ter! Sind doch heu­te Dei­ne lie­ben Boten vom Mon­tag und Diens­tag gekom­men, genau sie­ben Tage! Man kann schon so rech­nen. Und ich wer­de doch noch an Dich schrei­ben, weil Du mir noch nichts Genau­es sagen kannst! Aber die […]

im Juni 1942

[4206_‑1–1] Her­ze­lein! Solan­ge die lie­be Mutsch Arbeit hat, kann ich Dei­ne Stel­lung gar nicht bedroht sehen, kann es nicht schwer sein, sie zu ver­tei­di­gen. Beden­ke, daß Du mit Dei­nem Ver­blei­ben zu Hau­se die letz­te Kraft­re­ser­ve, den letz­ten Kräf­te­vor­rat ver­tei­digst. Es ist wahr­haf­tig ein klei­ner Vor­rat nur, kein Hams­ter­la­ger, auf den Ihr zurück­grei­fen könnt in bösen […]

19. März 1942

[420319–2‑1] Don­ners­tag, am 19.III.42. Mein lie­bes Her­ze­lein! Du wirst stau­nen, wenn du mit Blei[stift] geschrie­be­nes erhältst! Ja ja! Wenn einer eine Rei­se tut ….. Ich fuhr am Mor­gen ¾ 8 [Uhr] wohl­ge­mut los – in der fes­ten Annah­me, daß der Zug in P. noch wie vori­ge Woche fahrt [sic] um 9 Uhr. Bums! Aus! Der […]

15. Juni 1941*

[410615–2‑1 * Unvoll­stän­dig] Sonn­tag, am 15. Juni 1941. Herz­al­ler­liebs­ter! Du mein lie­ber, liebs­ter [Roland]! Du!!! Ich sit­ze am Tische, ganz allein, es ist kurz nach 2 Uhr – der Rund­funk mel­det eben die Über­tra­gung des Bei­trit­tes Kroa­ti­ens zum Drei­mäch­te­pak­tes, der in Vene­dig statt­fand. Ich schal­te ab, um die kur­ze Zeit bis zu mei­nem Gang nach dem […]

04. Mai 1941*

  [410504–1‑1* unvoll­stän­dig, viel­leicht eine Mischung meh­re­ren Brie­fen]  [Thes­sa­lo­ni­ki,] Sonn­abend, den 3. Mai 1941. Mein lie­bes, teu­res Herz! Herz­lieb! Gelieb­te mein!! Wochen­en­de – nun ein­mal zur Abwechs­lung in Grie­chen­land. Ach Herz­lieb! Das klingt so leicht­hin und ist doch viel inhalts­schwe­rer. Vor einer Woche gin­gen die Gedan­ken 8 Tage vor­aus voll Span­nung auf das Kom­men­de. Nun sind wir […]

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