Trug und Schein: Ein Briefwechsel

Unruhe

14. Dezember 1941

[411214–2‑1] Sonn­tag, 3. Advent _14. Dezem­ber 1941. Her­zens­schät­ze­lein! Mein lie­ber, guter [Roland]! Her­ze­lein! Oh Du! Heu­te Nacht bist Du zu mir gekom­men, im Traum! War das doch son­der­bar, Du! Es dun­kel­te schon drau­ßen, ich wohn­te wie­der in uns[e]rer alten Woh­nung S.straße 10. Ich stand am Fens­ter in der Küche, von da aus ich die Kreu­zung […]

30. Juni 1941

[410630–2‑1] G., Mon­tag am 30. Juni 1941. Herz­al­ler­liebs­ter! Du mein lie­bes, teu­res Herz! Herz­lieb mein! [Du] Merkst es wohl an mei­ner Über­schrift, daß ich unbe­ob­ach­tet schrei­ben kann? Du!! Es ist wie­der Mit­tag vor­bei, Dei­ne Eltern lie­gen mit­ein­an­der auf dem Sofa in der Wohn­stu­be, ich sit­ze am Tisch und den­ke Dein – die Mut­ter sitzt im […]

21. Mai 1941

[410521–2‑1] Mitt­woch, am 21. Mai 1941. Mein gelieb­tes, teu­res Herz! Mein lie­ber, liebs­ter [Roland]! Du!! Dein lie­ber Bote vom Don­ners­tag, dem 15.V. ist schon bei mir! Die ande­ren ste­hen noch aus, auch Dein Mitt­woch­brief. Son­der­bar, wie unre­gel­mä­ßig die Post abgeht, gar­nicht [sic] der Rei­he nach? Und nur 5 Tage hat er gebraucht, bis her zu […]

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