03. Mai 1941

[410503–2‑1]

[Glauchau,] Sonn­abend, am 3. Mai 1941.

Herz­al­ler­liebs­ter! Du mein lie­ber, guter [Roland]!

Rate mal, wo ich jetzt bin? In Glauchau, bei Tan­te M.. Heu­te früh sah es zwar drau­ßen nicht ver­lo­ckend aus, nicht nach Rei­se­wet­ter. Die Son­ne fehl­te. Aber weil es eben die­se Woche noch am bes­ten klappt, so fuh­ren wir los. Um ½ 10 Uhr am Vor­mit­tag kamen wir an und nun sit­ze ich schon wie­der bei mei­ner liebs­ten Beschäf­ti­gung! Du!! Wei­ter­le­sen!

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22. März 1941

T&Savatar[410322–2‑1]

Sonn­abend, am 22. März 1941.

Herz­al­ler­liebs­ter! Mein lie­ber, lie­ber [Roland]! Du!!

Wochen­en­de ist, ich bin fer­tig mit mei­nen Geschäf­ten. Die Uhr zeigt 3 Uhr vor­bei. See­manns­sonn­tag ist heu­te! Wie und wo wird ihn mein Herz­lieb ver­le­ben?

Du!! Ich bin soo vol­ler Fra­gen!! Du wirst es ver­ste­hen. Aber ich will sie alle zurück­stel­len – will gedul­dig und brav war­ten! Wenn ich nur eines wüß­te! Nur eines! Ob Dir’s gut geht – ob Du wohl­auf bist! Du!! Nächs­te Woche wird ganz gewiß end­lich ein Zei­chen von Dir kom­men! Du weißt ja nicht, wie sehr ich mich dar­auf freue – wie ich es erseh­ne! Und Dir wird es doch eben­so geh[‘]n, Herz­lieb! Wei­ter­le­sen!

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