Trug und Schein: Ein Briefwechsel

Unfall

04. April 1941

[410404–2‑1] Frei­tag, am 4. April 1941. Mein gelieb­tes Herz! Du mein lie­ber, aller­liebs­ter [Roland]! Du!! Ein herr­li­cher Früh­lings­tag ist heu­te, die lie­be Son­ne strahlt mit dei­ner [Hil­de] um die Wet­te! Du!! Eben bin ich aus der Wan­ne gestie­gen; ich habe geba­det, so gut es eben ging. [Ich] Bin erst am Sonn­tag ganz gesund. Und nun geht […]

31. März 1941

[410331–1‑1] Mon­tag, d[en]. 31. März 1941. Mein lie­bes, teu­res Herz! Herz­al­ler­liebs­te mein! Mei­ne [Hil­de]! Du Lie­bes! Wie lan­ge hast Du wohl noch war­ten müs­sen auf eine Nach­richt von mir? Wie oft hast Du ver­geb­lich nach dem Brief­trä­ger aus­schau­en müs­sen? Herz­lie­bes, armes! Erst vori­gen Mitt­woch war es mög­lich, Post von hier auf­zu­ge­ben. Die muß schon sehr schnell […]

21. März 1941

[410315–1‑1] Sonn­abend, den 15. März 1941 Mein lie­bes, teu­res Herz! Mei­ne lie­be, liebs­te [Hil­de]! [ Wir fah­ren, fah­ren, fah­ren – nun schon den drit­ten Tag. Die ers­ten bei­den Tei­le mei­nes Berich­tes schick­te ich ges­tern von einer unter­­wegs-Sta­­ti­on [sic] ab. Hof­fent­lich hast Du sie erhal­ten. Immer wei­ter ent­führt uns die Bahn der Hei­mat. Man emp­fin­det es gar […]

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