15. Februar 1939

[390215–1‑1]

L. am 15. Febru­ar 1939

Mei­ne lie­be [Hil­de]!

Noch 72 Stun­den, dann weiß ich Sie wie­der bei mir! Heu­te Mitt­woch, der Tag, an dem ich die ers­ten Vor­be­rei­tun­gen tref­fe. Das Zim­mer ist bestellt, die Wärm­fla­sche wird geflim­mert. Wei­ter­le­sen!

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13. Februar 1939

[390213–2‑1]

O., am 13. Febru­ar 1939.

Mein lie­ber [Roland]!

Zuerst will ich mich recht schön bedan­ken für den Kar­ten­gruß. Das war sehr lieb von Ihnen. Und was Sie da schrei­ben, von Hexen und Geis­tern, das bewog mich nach­zu­den­ken. Wei­ter­le­sen!

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03. Februar 1939

[390203–1‑1]

L. am 3. Febr. 1939.

Mei­ne lie­be [Hil­de]!

Im vor­letz­ten Brie­fe schrie­ben Sie: „Ich dach­te an Sie, wäh­rend Sie flei­ßig arbei­te­ten“. Das ist all­zu respekt­voll gespro­chen von mei­ner Arbeit, zumal von mei­ner Arbeit gegen 22 Uhr. Ach [Hil­de], sie hat gar nicht geschmeckt ver­gan­ge­ne Woche. Wei­ter­le­sen!

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30. Januar 1939

T&Savatar[390130–2‑1]

O., am 30. Janu­ar 1939.

Mein lie­ber [Roland]!

Eine Woche liegt nun erst zwi­schen unse­rem letz­ten Zusam­men­sein — viel län­ger scheint mir[‘]s schon. Voll Dank­bar­keit las ich Ihren lie­ben Brief immer wie­der. Wie flei­ßig haben Sie mei­ner täg­lich gedacht, trotz aller Arbeit. Man soll im Glück nicht zu laut jubeln — mir fällt das jetzt wahr­haf­tig schwer.

Das neue Jahr ließ uns bei­de schon erken­nen, daß es einen stür­mi­schen Anfang nimmt. Wie vie­le Über­ra­schun­gen hält es wohl noch bereit? Der ver­gan­ge­ne Sonn­abend war ein wah­rer Glücks­tag. Wei­ter­le­sen!

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24. Juli 1938*

[380724–1‑1*]

[*unda­tiert, wohl 24. Juli 1938]

Lie­bes Fräu­lein [Lau­be]!

Eben kom­me ich von der Post, ich sel­ber kom­me, und bin nun im Besitz Ihrer lie­ben Zei­len, sit­ze nun in mei­ner Kam­mer und beei­le mich, Ihnen zu schrei­ben.

Als ich in Wer­ni­ge­ro­de abfuhr, war ich in gro­ßer Sor­ge, daß ich die Fahrt gut über­ste­hen möch­te. Noch in Leip­zig dau­er­te es mir zu lan­ge. In Dres­den war mir dann merk­lich leich­ter. Ich bekam Appe­tit und trank in Bahn­hof ein Känn­chen Scho­ko­la­de und kam dann zu Hau­se ziem­lich frisch an. Der Gedan­ke, zu Hau­se nicht schwach zu erschei­nen und die Gewiß­heit, daß mir nun gehol­fen wür­de, lie­ßen mich zu Kräf­ten kom­men, sodaß ich am Dok­tor vor­bei mar­schier­te. Wei­ter­le­sen!

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