07. Oktober 1941

[411007–1‑1]

[Salo­ni­ki], Diens­tag, den 7. Okt[ober]. 1941

Mein lie­bes, teu­res Herz! Mei­ne [Hil­de], Du!

Herbst­lich wird es auch nun hier. Frisch ging die Luft heu­te mor­gen. In der Nacht hat es einen leich­ten Schau­er getan. Son­nen­stand und Luft­wär­me, die bei­de wer­den gleich die ein­zi­gen sein, die hier das Nahen des Win­ters kün­den. Wei­ter­le­sen!

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01. Oktober 1941

T&Savatar[411001–2‑1]

Mitt­woch, am 1. Okto­ber 1941.

Her­zens­schät­ze­lein! Gelieb­ter! Mein lie­ber, guter [Roland]!

Heu­te sieht der Him­mel aus wie ein schmut­zi­ger Sack. Grau in grau, bis nach 900 [Uhr] vor­mit­tags muß­te ich Licht bren­nen! Das vor­aus­ge­ahn­te Regen­wet­ter ist da! Und in einem Aus­ma­ße, daß [sic] an Ergie­big­keit nichts zu wün­schen übrig läßt. Na, mei­net­we­gen – ich kann im Trock[e]nen sit­zen und Du? Herz­lieb? Du mußt Dich auch nicht mehr d[a]rüber grä­men; denn Du hast viel­leicht eitel Son­nen­schein um Dich heu­te?! Wei­ter­le­sen!

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