14. Dezember 1941

[411214–1‑1]

[Salo­ni­ki,] Sonn­tag, den 14. Dez[.ember] 1941

Herz­al­ler­liebs­te! Her­zens­schät­ze­lein! Gelieb­tes Weib!

Jetzt komm[‘] ich aber nun schnell, ganz schnell zu Dir, Liebs­te! Ach Du ! Mit Unge­duld habe ich doch auf die Stun­de gewar­tet. Huschl huschl huschl [sic]! Ist es kalt bei mei­nem Her­ze­lein? Muß ich[‘]s doch gleich ein bis­sel wär­men? Magst [Du] Dich gleich ein bis­sel auf mei­nen Schoß setz­ten? Wei­ter­le­sen!

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09. Mai 1941

Der junge Goethe, gemalt von Angelica Kauffmann 1787
Johann Wolf­gang von Goe­the, Por­trait von Ange­li­ca Kauffmann, 1787, Goe­the-Natio­nal­mu­se­um, Wei­mar, Lizenz­frei über Wiki­me­dia Com­mons, 12.2016.
[410509–2‑1]

Frei­tag, am 9. Mai 1941.

Mein gelieb­tes, teu­res Herz! Du mein herz­liebs­ter [Roland]!

Du!! Heu­te ist kein Bade­tag, weil Vater Nacht­dienst hat, nur Schrei­be­tag! Muß nach B. zur Sil­ber­hoch­zeit gra­tu­lie­ren, muß Vater [Nord­hoff] mei­ne Absa­ge zu sei­ner Ein­la­dung begrün­den, muß Mut­ter [Nord­hoff] nach K. schrei­ben und Dei­nen lie­ben Brief mit hin­ein­ste­cken. Will mei­nem Herz­lieb schrei­ben! Ja! Will!! Nicht muß! [U]nd da wird mein Nach­mit­tag her­um sein, sehe ich es ver­se­he. Wei­ter­le­sen!

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