Trug und Schein: Ein Briefwechsel

Truppenbetreuung

05. März 1941

[410305–1‑1] Mitt­woch, den 5. März 1941. Mein lie­bes, teu­res Herz! Mei­ne lie­be, liebs­te [Hil­de]! Du!! Was Du mir ges­tern Lie­bes sag­test, ist schon wie­der bei mir – Du! Ich dan­ke Dir von Her­zen, Gelieb­te – so schnell gelangt es in mei­ne Hän­de, Du! – wir sind gar nicht so weit ent­fernt von­ein­an­der – ande­re sind […]

08. Februar 1941

[410208–1‑1] Sonn­abend, den 8. Febru­ar 1941. Mei­ne lie­be, liebs­te [Hil­de]! Mein lie­bes, teu­res Herz! Gelieb­te mein! Herz­lieb! Herz­lieb! Ganz lei­se heu­te Du!! Du!!! Ganz lei­se!! Gelieb­te! Sonst muß ich träu­men – süß – und das will ich nicht – ich will nicht träu­men – ich will bei Dir sein! Herz­lieb, Dei­ne über­strö­men­de Freu­de, sie will […]

05. Dezember 1940

[401205–1‑1] Don­ners­tag, den 5. Dez. 1940. Mein lie­bes teue­res Herz! Gelieb­te, Hol­de mein! Ein uner­hör­ter Lieb­ha­ber bin ich, Du! Dein Bote bleibt aus. Fin­det er sich gar nicht mehr? Mor­gen wird er kom­men, dop­pelt viel­leicht! Ach Du, ich bin so leicht nicht mehr ban­ge um Dich! Der Tele­graf in 1 ½ Stun­den, das Tele­fon (612 […]

06. November 1940

[401106–1‑1] Mitt­woch den 6. Novem­ber 1940 Herz­al­ler­liebs­te, mei­ne lie­be, lie­be [Hil­de], Du! Hol­de mein! Du! Dein Schrei­ber­hu­bo liegt aus­ge­streckt auf sei­nem Lager. Alles muß drau­ßen antre­ten zum Dienst um 2 Uhr — er hat Mit­tag bis um 3 Uhr. Ist doch fein, nicht? Er ist aber auch noch müde heu­te. Eine gestör­te Nacht liegt hin­ter […]

31. Oktober 1940

[401031–1‑1] Don­ners­tag, den 31. Okto­ber 1940. Mei­ne lie­be, gelieb­te [Hil­de] Du! Herz­al­ler­liebs­te, Hol­de mein! Du! Jetzt habe ich ein paar Stun­den frei ganz für Dich! Es ist 3 Uhr am Nach­mit­tag. Eben ist ein Teil der Gesell­schaft abge­rückt zum Nach­fei­ern nach Stran­de. Da hät­te auch ich mit­ge­mußt. Aber in letz­ter Stun­de stell­te sich her­aus, daß […]

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