Trug und Schein: Ein Briefwechsel

Truppenbetreuung

30. April 1942

[420430–1‑1] [Salo­ni­ki] Don­ners­tag, den 30. April 1942. Her­zens­schät­ze­lein! Gelieb­te! Mei­ne lie­be, liebs­te [Hil­de]! Nun hau­sen wir schon eini­ge Stun­den im neu­en Bau. Und ein­mal hat das Man­ner­li nun drin geschla­fen, drei Stun­den nur, ach nein, nicht ganz. Ich muß­te doch noch sooo lieb Dein den­ken! Ach Her­ze­lein! Ich hab[‘] Dich doch ganz lieb­ha­ben müs­sen – Du! […]

23. August 1941

[410823–1‑1] Frei­tag, den 22. August 1941 Her­zens­schät­ze­lein! Herz­lieb! Gelieb­te Mein! Letz­ter frei­er Nach­mit­tag heu­te – vor der gro­ßen Rei­se – in der nächs­ten Woche will ich ihn doch gleich noch mit dran­hän­gen an den Urlaub, damit ich schon am Nach­mit­tag fah­ren kann. Wenn das mög­lich ist, geht mei­ne Rei­se über Bel­grad – Agram – Graz – […]

10. August 1941

[410810–1‑2] Sonn­tag, den 10. August 1941 Mein lie­bes, teu­res Herz! Herz­lieb! Gelieb­te mein!!! Du bist zu mir gekom­men, heu­te, zum Sonn­tag! Ich dan­ke Dir so sehr! Nun weiß ich auch, war­um es am Sonn­abend und Sonn­tag so still um mich war! Wie deut­lich ich das doch gefühlt habe! Ich wuß­te doch gar nicht vor­her, daß Du […]

27. Juni 1941

[410627–1‑1] Frei­tag, den 27. Juni 1941 Herz­al­ler­liebs­te, Du! Mein lie­bes Som­mer­fe­ri­en­vög­lein! Jetzt komm[‘] ich gleich erst 1 mal [sic] auf einen Sprung zu Dir! Es ist noch früh – ½ 9 Uhr – gera­de mal rei­ne Luft in der Schreib­stu­be – und da muß ich doch erst mal nach mei­nem Herz­lieb aus­schau­en! Hat es denn schon […]

06. März 1941

[410306–1‑1] Don­ners­tag, den 6. März 1941. Mein lie­bes, teu­res Herz! Mei­ne lie­be, liebs­te [Hil­de]!! Schon wie­der 8 Tage ver­stri­chen – wie­der 8 Tage der schö­nen Jah­res­zeit näher. Du! Heu­te spürt man sie ganz deut­lich in der Luft. Du! Wenn ich für immer bei Dir sein kann, dann fra­ge ich nicht mehr nach Tages- und Jahreszeit – […]

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