9. Juli 1941

T&Savatar[410709–1‑1]

Mitt­woch, den 9. Juli 1941

Mein lie­bes, teu­res Weib! Mein lie­be, liebs­te [Hil­de]!

Nun muß [ich] Dich erst ein­mal ganz lieb und dank­bar an mich drü­cken – Du!!! Du!!!!! Für Dei­nen lie­ben Boten, in dem Du mir hilfst Trost fin­den in die­sen Tagen. Herz­lieb! Er war ja schon eher bei mir als nun Dei­ne lie­ben Zei­chen – Du weißt, wie er kommt mit dem Strah­le und Strö­men uns[e]rer Lie­be, mit dem Lieb­ge­den­ken! Wei­ter­le­sen!

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22. Juni 1941

T&Savatarsm[410622–1–1]

Sonn­abend, den 22. Juni 1941

Mein lie­bes, teu­res Weib! Mei­ne [Hil­de], Du! Gelieb­te!!

Wie soll ich Dich trös­ten heu­te? Gelieb­te! Wie wol­len wir ein­an­der trös­ten heu­te? Welch schwar­zer Tag! Wenn wir all den Hoff­nun­gen nach­schau­en wol­len, die er zer­brach, all den Ent­täu­schun­gen nach­hän­gen, die er brach­te, dann möch­ten wir schwer­lich einen Trost fin­den. Ach, ich woll­te es doch nicht glau­ben heu­te mor­gen, ich woll­te es nicht glau­ben, d.h. ich woll­te es nicht wahr­ha­ben. Herz­lieb! Wei­ter­le­sen!

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07. April 1941

T&Savatarsm[410407–1‑1]

Sonn­tag, den 7. April 1941

Mein lie­bes, teu­res Herz! Mei­ne lie­be, liebs­te [Hil­de]!

2 lie­be Boten sind wie­der zu mir gekom­men. Sie brach­ten mir so viel Lie­be, so viel inne­re Freu­de! Herz­lieb! Ich dan­ke Dir von gan­zem Her­zen. Und nun bin ich bei­na­he froh, daß all die Nach­rich­ten mich erst viel spä­ter errei­chen, sodaß ich nun hof­fen darf, die Zeit des bösen War­tens ist über­wun­den, mei­ne Boten kom­men zu Dir, Und [sic] mein Herz­lieb fin­det sei­nen Schlaf wie­der und sei­ne hel­len Augen. Wei­ter­le­sen!

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06. April 1941

T&Savatar[410406–1‑1]

Sonnabend/Sonntag [sic], den 6. April 1941

Mei­ne lie­be, liebs­te [Hil­de], Du! Gelieb­te, Hol­de mein!!

Es ist Sonn­tag in der stil­len Mor­gen­frü­he. Unser Zim­mer hat die Fens­ter nach Osten, und die Strah­len der Mor­gen­son­ne kün­den einen neu­en Tag. Alle Tage kommt sie, die lie­be Son­ne – und bleibt – und scheint und wärmt – noch kei­nen trü­ben Tag haben wir hier erlebt, noch kei­nen Regen. Man sehnt sich rich­tig danach, die­se gan­ze Land­schaft und Stra­ßen und Dör­fer pit­schen­aß zu sein [sic]. Wei­ter­le­sen!

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11. März 1941

T&Savatar[410311–2‑1]

(Mon­tag) Diens­tag, am 11. März 1941.

Mein gelieb­tes Herz! Du! Mein lie­ber, lie­ber [Roland]!

Nun schrei­ben wir den März schon wie­der zwei­stel­lig. Wie war doch die Freu­de groß, als wir das glei­che im Febru­ar erkann­ten! Da rück­te dann mit jedem Tag Dei­ne Heim­kehr näher. Du!! Es ist mir, als läge das alles schon so weit zurück, und dabei sind es noch nicht ein­mal vol­le 14 Tage, daß Du von mir Abschied nahmst. Wei­ter­le­sen!

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