12. November 1940

[401112–1‑1] Diens­tag, den 12. Novem­ber 1940. Gelieb­te! Du! Du!! Mein lie­bes, teu­res Herz! Hol­de mein! Du!! Wie soll ich Dir dan­ken? Ich kann Dir mit Wor­ten nicht dan­ken! Ein klei­nes Post­amt für mich hät­te ich heu­te haben mögen: 1 Paket und 3 Brie­fe bekam ich heu­te! Wie lieb und flei­ßig hast Du mei­ner gedacht trotz Dei­ner vielen […]

30. Oktober 1940

[401030–1‑1] Mitt­woch, den 30. Okto­ber 1940 Mein lie­bes, teu­res Herz! Herz­al­ler­liebs­te! Hol­de mein! Vor­bei. Alles vor­bei. Glück­lich vor­bei. Es war ja ganz harm­los. Der Kom­man­deur war sehr zufrie­den. Und — dar­über habe ich Freu­de emp­fun­den — unser Zug­füh­rer hat ver­dien­tes Lob geern­tet. Ja, und nun — nun war­ten wir. ½ 7 Uhr Uhr [sic] soll die Abschiedsfeier […]

16. Oktober 1940

[401016–2‑1] Mitt­woch, am 16. Okto­ber 1940 in K.. Herz­al­ler­liebs­ter! Du mein gelieb­ter, guter [Roland]! Ges­tern setz­te die Post aus und heu­te bekam ich dafür gleich zwei Brie­fe! Du, wie schön, [Roland]! Ich dan­ke Dir aus gan­zem Her­zen dafür. Die vie­len schö­nen Bil­der von Kiel!, nun schi­cke mir noch die Bahn­hofs­hal­le, die Stra­ßen­bil­der bis her­aus zu Deiner […]

13. Oktober 1940

[401013–1‑2] Sonn­tag den 13. Okto­ber 1940 Herz­al­ler­liebs­te! Mei­ne lie­be, lie­be [Hil­de], Du! Ruhe­tag ist nun Heu­te. Ein Teil uns[e]rer Beleg­schaft ist wie­der aus­ge­flo­gen, die meis­ten nach Kiel. Nun wird es erst gemüt­lich in der Bude. Viel Platz ist an der lan­gen Tafel. Stil­le ist. Jeder ist mit sich beschäf­tigt. Im Ofen brum­melt das Feu­er. Der Him­mel ist […]

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