17. Juni 1941

[410617–2‑1]

Diens­tag, am 17. Juni 1941.

Mein lie­bes, teu­res Herz! Du mein lie­ber, guter [Roland]!

Herz­lieb Du! Ich bin wie­der zu Hau­se von mei­ner Fahrt nach B. Ach, bin ich müü­de [sic]. Ges­tern Abend bin ich erst so spät in’s Bett, wir haben noch eine Blu­se zuge­schnit­ten für Mutsch und soweit gehef­tet, bis zur ers­ten Anpro­be. Heu­te früh um 4 Uhr bin ich raus aus den Federn, kurz vor [… Uhr] ging ja mein Zug! Wei­ter­le­sen!

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26. Mai 1941

T&Savatar[410526–2‑1]

Mon­tag, am 26. Mai 1941.

Mein lie­bes teu­res Herz! Du mein lie­bes, herz­li­ches Man­ner­li.

Du!! Heu­te früh kamen wie­der zwei lie­be Boten von Dir an. Ich freue mich ja so sehr, Gelieb­ter!! Ich hab[‘] Dich ja sooo lieb, Du!!! Und ich dan­ke Dir viel­lieb [sic] und herz­lich für Dein treu­es Geden­ken und Dei­ne gro­ße Lie­be! Mein [Roland]!! Vom Sonn­abend und Sonn­tag den 17. + 18. Mai sind die Boten. Sie gehen jetzt gar­nicht mehr l[a]nge bis zu mir, nicht wahr? 7 Tage! Fein!! Und nun hat mein Lieb end­lich, end­lich mal wie­der etwas von mir in Hän­den! Ach Du!! Ich freue mich doch so sehr mit Dir, mein Schatz. Es ist furcht­bar, wenn man so lan­ge war­ten muß auf ein Zei­chen – ach, ich ken­ne es ja auch! Du!! Hof­fent­lich bleibt nun in Zukunft die gute Ver­bin­dung bestehen und Du mußt nicht noch ein­mal an einen neu­en Ort wan­dern. Ach – man weiß es nicht. [I]ch wünsch­te, Du könn­test da sei, bis der böse Krieg zu Ende ist – wenigs­tens, bis Du heim darfst. Ja Herz­lieb! Ich hof­fe im Gehei­men immer noch, daß Du eher heim darfst, als der Krieg aus ist! Gebe Gott, daß alles zum Guten sich wen­de! Du!!! Mein herz­lie­ber [Roland]! Wei­ter­le­sen!

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23. Mai 1941

T&Savatar[410523–2‑1]

Frei­tag, am 23. Mai 1941.

Mein lie­bes, teu­res Herz! Du mein lie­ber, liebs­ter [Roland]!

Heu­te bin ich zu Haus[‘], wenn ich Dir schrei­be. Und rings um mich her ruft die Arbeit, aber 2 Stun­den neh­me ich mir jetzt ein­fach weg, um mei­nem Herz­lieb zu schrei­ben! Drau­ßen ist‘s nicht beson­ders schön heu­te – zwar nicht kalt – doch trü­be. Ich hab[‘] auch kei­ne Zeit zum Spa­zie­ren­ge­hen. Dann will ich mit Mut­ter Wäsche ein­wei­chen! Ja, mor­gen ist bei uns Wasch­fest! Da kannst Du an mich den­ken, Dicker­le! Wir brau­chen einen Wasch­mann, der uns die Wäsche gießt! Wie wär‘s denn? Du!! Soll ich tele­gra­phie­ren?!! Am Ende reg­net es mor­gen und Du brauchst Dein Amt gar­nicht anzu­tre­ten! Dann kapi­tu­lie­re ich ein­fach und gehe mir Dir fort, irgend­wo­hin, ins Grü­ne! Wei­ter­le­sen!

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15. Mai 1941

[410515–2‑1]

Don­ners­tag, am 15. Mai 1941.

Mein lie­bes, teu­res Herz! Du!! Mein Son­nen­schein! Herz­al­ler­liebs­ter.

Heu­te ist ein Brief von Dir gekom­men! Der vom 5. Mai mon­tags. Du, mein [Roland]! Ich dan­ke Dir ja soo sehr! Hast mich soo froh und glück­lich gemacht!! Ach, ich muß mich ja so sehr seh­nen nach Dir Gelieb­ter! Du! Du weißt ja, wie uner­meß­lich lieb ich Dich habe! Sooooo lieb! Wie Du mich! Oh – noch viel mehr!!! [A]ber zan­ken will ich mich nicht dar­um! Du!!! Wei­ter­le­sen!

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02. Mai 1941

[410502–1‑1]

[Thes­sa­lo­ni­ki,] Frei­tag, den 2. Mai 1941.

Herz­al­ler­liebs­te mein! Mei­ne lie­be, liebs­te [Hil­de]!!

Es ist 9 Uhr am Abend. Da ist hier Zap­fen­streich für alle Sol­da­ten und Zivi­lis­ten. Dann fah­ren auch die letz­ten Stra­ßen­bah­nen und wir müs­sen sehen, dass wir mit­kom­men: Heu­te hat­ten wir zum ers­ten­mal [sic] Urlaub. Wei­ter­le­sen!

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