06. März 1941

Bismarck 1940 Logo 001.svg
Logo des Films Bis­marck, Regie: Wolf­gang Lie­ben­ei­ner, 1940. Tobis. Gemein­frei über Wiki­pe­dia, 3/2016.

[410306–1‑1]

Don­ners­tag, den 6. März 1941.

Mein lie­bes, teu­res Herz! Mei­ne lie­be, liebs­te [Hil­de]!!

Schon wie­der 8 Tage ver­stri­chen – wie­der 8 Tage der schö­nen Jah­res­zeit näher. Du! Heu­te spürt man sie ganz deut­lich in der Luft. Du! Wenn ich für immer bei Dir sein kann, dann fra­ge ich nicht mehr nach Tages- und Jah­res­zeit – dann sind sie mir gewiß alle gleich lieb, oder so lieb wie Dir. Wei­ter­le­sen!

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04. März 1941

T&Savatar[410304–2‑1]

Diens­tag, am 4. März 1941.

Herz­al­ler­liebs­ter! Mein lie­ber, liebs­ter [Roland]!

Son­nen­schein und beglü­cken­des Gebor­gen­sein zogen heu­te in mir ein mit Dei­nem so lie­ben Boten vom Sonn­tag. Du! Ich dan­ke Dir! Herz­lieb! So froh machst Du mich! Wei­ter­le­sen!

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03. März 1941

T&Savatarsm[410303–1‑1]

Mon­tag, den 3. März 1941.

Mein lie­bes, teu­res Herz! Mei­ne lie­be, liebs­te [Hil­de]!

Die ers­ten Zei­chen von Dei­ner lie­ben Hand erreich­ten mich heu­te! Gelieb­te! Das ist so lieb und gut! Nun rei­chen wir uns wie­der die Hän­de ohne Unter­laß. Ich bin so froh, daß Du wie­der gebor­gen zu Hau­se bist. Nun war­ten wir wie­der, har­ren des ersehn­ten Tages, har­ren mit dem auf­stei­gen­den Lich­te voll Hoff­nung, Zuver­sicht und Ver­trau­en, hof­fen, daß jeder Tag uns näher­bringt unse­rem Glü­cke. Wei­ter­le­sen!

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02. März 1941

T&Savatarsm[410302–2‑1]

Sonn­tag, am 2. März 1941.

Mein gelieb­tes Herz! Gelieb­ter [Roland]! Herz­al­ler­liebs­ter, Du!

Vier Wor­te gaben mir Gewiß­heit und Beru­hi­gung: „gut ange­kom­men, Dein [Roland].” Herz­lieb! Ich lese sie immer wie­der, wie um mei­ne Unrast zu besänf­ti­gen. Du! Sag, bist Du auch so voll Unrast? Es ist son­der­bar, Herz­lieb. Wei­ter­le­sen!

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01. März 1941

T&Savatar[410301–2‑1]

Sonn­abend, am 1. März 1941.

Herz­al­ler­liebs­ter! Mein gelieb­tes Herz! Mein [Roland], Du!

Nun müs­sen Du und auch ich wie­der zu Papier und Feder grei­fen. Und das ist uns ein lie­ber Trost, zu wis­sen, daß uns[e]re lie­ben Boten alle Tage zwi­schen Dir und mir gehen – alle Tage, zu jeder Zeit gehen sie hin und her zwi­schen uns. Du! Wir las­sen uns ja ein­an­der gar­nicht [sic] von der Hand. Nie mehr, Herz­lieb! Heu­te vor­mit­tag kam Dein ers­ter Gruß, Du! Ich habe mich so gefreut, sei recht lieb bedankt, mein [Roland]! Gleich nach 8 Uhr hast Du das Tele­gramm bestellt, und ½ 10 Uhr brach­te mirs’ [sic] der Bote. Nun weiß ich Dich wie­der gebor­gen in Dei­ner alten Umge­bung, Liebs­ter. Es ist 3 Uhr am nach­mit­tag [sic], Du wirst noch arbei­ten. Ob Du wohl schon alle Dei­ne Gedan­ken bei Dei­ner Arbeit hast? Du! Ich glaubs´[sic] ja kaum. Na, man wird Dir, dem ‚frisch vom Land kom­men­den´, am ers­ten Tage wohl ein wenig mit Scho­nung und Nach­sicht begeg­nen! Wei­ter­le­sen!

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