Trug und Schein: Ein Briefwechsel

Treffen

23. September 1940

[400923–2‑1] Mon­tag, am 23. Sep­tem­ber 1940. Herz­al­ler­liebs­ter! Mein lie­ber, lie­ber [Roland], Du! Zuerst will ich Dir recht, recht herz­lich dan­ken für Dei­nen so lie­ben Sonn­tags­brief! Du hast mich so erfreut, Liebs­ter! Mit­tag ist vor­bei. Mei­ne Arbeit hab ich punkt [sic] 1 Uhr been­det heu­te, ich will end­lich wie­der ein­mal mit Dir plau­dern. Du hast ja jetzt […]

09. Juli 1940

[400709–2‑1] O., am 9. Juli 1940. Herz­al­ler­liebs­ter! Mein lie­ber, lie­ber [Roland], Du! Hur­ra! Es gibt noch Brief­pa­pier! M.K. Papier! Und weißt Du, wer es ergat­tert hat für mich?, die Mutsch!! Gera­de die, die will, daß ich nicht mehr schrei­ben soll. Ich hab[‘] mich ja gefreut. Nun schreib[‘] ich gleich schnell noch­mal heim­lich, denn da macht[‘]s […]

05. Juli 1940

[400705–2‑1] O., am 5. Juli 1940. Herz­al­ler­liebs­ter! Mein lie­ber, lie­ber [Roland], Du! Ganz ruhig ist es gewor­den nach dem Gewit­ter; drau­ßen, und bei mir drin­nen. Klar ist die Luft, frisch und rein — man kann gar­nicht genug davon ein­sau­gen, und es tut dop­pelt wohl nach die­ser schwü­len, feuch­ten Luft vor­her. Ich wünsch­te, es wäre zwischen […]

29. April 1940

O., am 28. April 1940. am Sonn­abend. Herz­al­ler­liebs­ter! Mein lie­ber, lie­ber [Roland]! [N]ach rich­ti­ger Zeit ist es jetzt um sie­ben. Ich lie­ge schon im Bett. Es ist heu­te das ers­te Mal, daß ich so rich­tig matt bin. Es wür­de Dir — glaub’ ich — Spaß machen, mich so zu sehen! Wovon wirst Du fra­gen? Vom Arbei­ten! Du! Ach, Du […]

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