20. Januar 1941

T&Savatarsm[410120–2‑1]

Mon­tag, am 20. Janu­ar 1941.

Herz­al­ler­liebs­ter! Mein lie­ber, liebs­ter [Roland]!! Gelieb­ter!! Du!!

Bei uns ist ein när­ri­sches Wet­ter jetzt – ges­tern Käl­te und Schnee. Heu­te Tau­wet­ter und Regen, ja Regen! Die hohen Schnee­däm­me an der Stra­ße hüben und drü­ben sind so in sich zusam­men­ge­sun­ken. Ach – mir graut immer so vor dem Über­gang zum Tro­cken­wer­den – so ein dicker Brei ist alles, man muß nur so war­ten, und nun noch fes­te Asche drauf! Wei­ter­le­sen!

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15. Januar 1941

Hair curling irons
Brenn­sche­re, früh 20. Jh, Bild: plenty.r, 26.12.2012, 09:26:48, Lizenz: CC-BY-SA‑2.0, über Wiki­me­dia Com­mons, 09.2016.
[410115–2‑1]

Mitt­woch, am 15. Janu­ar 1941.

Herz­al­ler­liebs­ter, Du!! Mein [Roland]!! Mein gelieb­ter [Roland]!!

Eben habe ich in mei­ner Brief­schaf­ten­kis­te [:Kas­ten, in dem Hil­de die Brie­fe von Roland sam­melt] mal bis­sel Platz geschafft, sie war wie­der ein­mal zu voll! Du!! Unter dem Radio hat sie nun ihren Platz gefun­den; weißt, ich muß sie doch täg­lich bei der Hand haben! Da kann ich nicht immer erst hin­über in mein Stüberl ren­nen, und wenn ich schnell mal Sehn­sucht nach Dir hab[‘], da brauch[‘] ich nur hin­zu­lan­gen und schon hab ich mei­nen Liebs­ten bei der Hand – und er plau­dert mit mir! Das ist so schön, Du!! Wei­ter­le­sen!

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06. November 1940

[401106–1‑1]

Mitt­woch den 6. Novem­ber 1940

Herz­al­ler­liebs­te, mei­ne lie­be, lie­be [Hil­de], Du! Hol­de mein!

Du! Dein Schrei­ber­hu­bo liegt aus­ge­streckt auf sei­nem Lager. Alles muß drau­ßen antre­ten zum Dienst um 2 Uhr — er hat Mit­tag bis um 3 Uhr. Ist doch fein, nicht? Er ist aber auch noch müde heu­te. Eine gestör­te Nacht liegt hin­ter uns. Bis um 3 Uhr ging alles glatt, aber dann wur­de es unru­hig. Ich hat­te Alarm­wa­che. Das ist so: Bei Alarm muß der Lager­pos­ten mit zum Geschütz — des­halb abge­löst wer­den. Wei­ter­le­sen!

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06. Oktober 1940

Mussolini a Hitler - Berlín 1937
Mus­so­li­ni und Hit­ler in Ber­lin, Sep­tem­ber 1937. Quel­le: Fel­vi­dé­künk — Hon­véd­sé­günk / Tria­n­on­tól-Kas­sáig, Vité­zi rend Zri­nyi cso­port­juának kia­dá­sa, Buda­pest, 1939. Foto: Ladis­lav Lup­pa, über Wikie­me­dia CC-Lizenz „Namens­nen­nung – Wei­ter­ga­be unter glei­chen Bedin­gun­gen 3.0 nicht por­tiert“, 10.2015.
[401006–1‑1]

Sonn­tag, den 6. Okto­ber 1940

Mein lie­bes, teu­res Herz! Mei­ne lie­be, lie­be [Hil­de], Du!

Nun kann ich schon wie­der mit Dir plau­dern. Ist doch eine tröst­li­che Ein­rich­tung, die Post. Drei­er­lei hat­te sie ges­tern für mich. Wie ich mich dar­über freue! Ges­tern abend noch erhielt ich Dei­nen lie­ben Boten vom Frei­tag. Ach Du! Ob sich das Geschreib­sel immer bis auf die Sil­be reimt, das ist nicht so wich­tig. Wenn es nur von Dei­ner Hand ist, und wenn ich nur am Ende lese, daß Du mich lieb hast, dann legt sich Son­nen­schein auch über den trübs­ten Tag. Wei­ter­le­sen!

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