Trug und Schein: Ein Briefwechsel

20. Dezember 1942

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4. Advent, den 20. Dezem­ber 1942 

Lie­bes, herz­lie­bes Schät­ze­lein! Mei­ne lie­be, liebs­te [Hil­de]!

Sonn­ta­gend [sic]! Die liebs­te Stun­de ist gekom­men ist vom Tage. Das Man­ner­li hat sie sich doch schon am Mor­gen zurecht­ge­legt und ist so glück­lich dran, daß nichts so leicht sei­nen Plan stört. Habe mei­ne schö­ne Freizeit, […]

28. November 1942

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39.)

Sonn­abend, am 28. Novem­ber 1942. Gelieb­tes, teu­res Herz! Mein aller­liebs­ter [Roland] , mein! Du! Guten Mor­gen lie­bes Her­ze­lein! Bist schon mun­ter? Ach sitzt ja schon bei Dei­ner Arbeit! Und wenn ich bei Dir ein­tre­te, dann ist ja Abend. So wünsch ich Dir einen guten Abend! Ach Lie­bes! Ich muß doch gleich heu­te früh […]

27. November 1942

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Frei­tag, den 27. Novem­ber 1942 

Her­zens­schät­ze­lein! Gelieb­te! Mei­ne lie­be [Hil­de]!

Es ist kein Brief­lein heu­te gekom­men. Ich hat­te auf das vom Sonn­tag gehofft heu­te – es wird mor­gen kom­men. Von den Eltern kam ges­tern schon wie­der ein Gruß. Sie haben Nach­richt, daß Sieg­fried nahe der süd­fran­zö­si­schen Küs­te in Perpignan […]

26. November 1942

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Don­ners­tag­abend, den 26. Nov. 1942 

Her­zens­wei­berl! Gelieb­te! Mei­ne lie­be [Hil­de]!

Schät­ze­lein! So hast Du es wohl noch nicht erlebt wie ich: allein haus­hal­ten, Quar­tier bezie­hen bei frem­den Men­schen – für Jah­re – an frem­dem Orte leben – und dann viel allein sein, des abends. Allein sein – und neben­an oder drun­ter das Leben einer Fami­lie spüren. […]

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