03. Dezember 1941

[411203–1-1]

[Salo­ni­ki], Mitt­woch, den 3. Dez[ember]. 1941

Mein lie­bes, treu­es Weib! Gelieb­te, Hol­de mein!

Eili­gen Schrit­tes geht es nun auf das Jah­res­en­de. In unse­rem Büro­be­trieb kommt jeden Tag auch noch eine Geschäfts­be­deu­tung zu, die den Tagen eine gewis­se Gleich­för­mig­keit auf­drückt. Wei­ter­le­sen!

23. November 1941

Robert and Clara Schumann
Robert Schu­mann und Cla­ra Schu­mann, nach einem Reli­ef von Ernst Riet­schel, Modern Music & Musi­ci­ans, Uni­ver­si­ty Socie­ty, New York, 1918. Über Wiki­me­dia Com­mons. Lizenz­frei in den USA, 11.2017.

[411123–1-1]

Sonn­tag, den 23. Nov. 1941

Mein lie­bes, teu­res Weib! Her­ze­lein! Gelieb­te!!!

Erst muß ich Dir ein­mal ganz lieb, viel­lieb [sic] dan­ken für Dei­nen Bericht und lie­ben Boten vom Diens­tag. Er ist heu­te schon bei mir, ich habe gar nicht unge­dul­dig war­ten müs­sen, und nun weiß ich doch wie­der, wie es Dir geht, weiß Dich und die lie­be Mutsch beru­higt – Herz­lieb! Und das ist doch, was mir zual­ler­nächst am Her­zen liegt. Her­ze­lein! Wei­ter­le­sen!

11. Mai 1941

[410511–2-1]

Sonn­tag, am 11. Mai 1941.

Herz­al­ler­liebs­ter!! Du mein lie­ber, guter [Roland]! Herz­lieb mein!!

Der ers­te der 3 Eis­hei­li­gen tritt heu­te vor. Man spürt’s ja auch! Schnee­ge­stö­ber noch und noch, ich glau­be, heu­te schneit es bloß ein­mal. Du! Ich hab[‘] das scheuß­li­che Wet­ter aber bald satt! Dabei bin ich nun sooo brav! Und alles nützt nischt! Wei­ter­le­sen!