Trug und Schein: Ein Briefwechsel

Theologie

03. Dezember 1941

[411203–1‑1] [Salo­ni­ki], Mitt­woch, den 3. Dez[ember]. 1941 Mein lie­bes, treu­es Weib! Gelieb­te, Hol­de mein! Eili­gen Schrit­tes geht es nun auf das Jah­res­en­de. In unse­rem Büro­be­trieb kommt jeden Tag auch noch eine Geschäfts­be­deu­tung zu, die den Tagen eine gewis­se Gleich­för­mig­keit auf­drückt. Plea­se fol­low and like us:

23. November 1941

[411123–1‑1] Sonn­tag, den 23. Nov. 1941 Mein lie­bes, teu­res Weib! Her­ze­lein! Gelieb­te!!! Erst muß ich Dir ein­mal ganz lieb, viel­lieb [sic] dan­ken für Dei­nen Bericht und lie­ben Boten vom Diens­tag. Er ist heu­te schon bei mir, ich habe gar nicht unge­dul­dig war­ten müs­sen, und nun weiß ich doch wie­der, wie es Dir geht, weiß Dich […]

11. Mai 1941

[410511–2‑1] Sonn­tag, am 11. Mai 1941. Herz­al­ler­liebs­ter!! Du mein lie­ber, guter [Roland]! Herz­lieb mein!! Der ers­te der 3 Eis­hei­li­gen tritt heu­te vor. Man spürt’s ja auch! Schnee­ge­stö­ber noch und noch, ich glau­be, heu­te schneit es bloß ein­mal. Du! Ich hab[‘] das scheuß­li­che Wet­ter aber bald satt! Dabei bin ich nun sooo brav! Und alles nützt […]

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