Trug und Schein: Ein Briefwechsel

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23. Januar 1941

[410123–2‑1] Don­ners­tag, am 23. Janu­ar 1941. Du!!! Gelieb­ter!! Herz­al­ler­liebs­ter!! Mein lie­ber, lie­ber [Roland]!! Heu­te bin ich soo glück­lich, Du!!! So voll Freu­de!! Voll himm­li­scher Freu­de!! Herz­al­ler­liebs­ter Du!! Ist’s denn mög­lich – Du?!! Der Chef selbst hat von Dei­nem Urlaub gespro­chen?!! Du!!! Ich habe die­se Stel­le paar­mal [sic] lesen müs­sen, Du!!! Ich konn­te das gar­nicht [sic] […]

17. November 1940

[401117–1‑1] Sonn­tag, den 17. Novem­ber 1940 Herz­al­ler­liebs­te! Gelieb­te mein! Mei­ne lie­be, lie­be [Hil­de], Du! Es geht jetzt alles bis­sel ver­quer, bei Dir wie bei Dir [^]mir. Siehst, schon wie­der habe ich mich ver­schrie­ben. Ich hat­te heu­te eine Wut im Lei­be, Du! Denk, bis nach 5 Uhr haben wir im Schreib­zim­mer geses­sen! Lau­ter alten Mist (ent­schul­di­ge […]

19. September 1940

[400919–2‑1] Don­ners­tag, am 19. Sep­tem­ber 1940. Herz­al­ler­liebs­ter! Du mein lie­ber, lie­ber [Roland]! Heu­te ist hel­ler Son­nen­schein drau­ßen und ich bin ganz wohl und mun­ter. Mut­ter ließ mich heu­te früh schla­fen, und ich bin erst um 8 [Uhr] auf­ge­weckt. War ich erschro­cken. Du kannst schon immer Dir aus­ma­len, was bloß los wäre, wenn ich Dich, mei­nen […]

13. Juni 1938

[380612–2‑1] 12.6.38. O., am 12. Juni 1938. am 13. Juni 1938. Lie­ber Herr [Nord­hoff]! Heu­te vorm Kirch­gang erhielt ich Ihre lie­ben Zei­len. Es war nicht gut für mich; denn die Auf­merk­sam­keit ließ sehr zu wün­schen übrig. Ich hät­te Ihnen ger­ne dies und jenes von der letz­ten Pre­digt uns[e]res Herrn Pfar­rer mit­ge­teilt. Plea­se fol­low and like us:

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