26. Dezember 1940

T&Savatar[401226–2‑1]

Am 2. Weih­nachts­tag 1940.

Herz­al­ler­liebs­ter!! Mein Roland!! Mein lie­ber, lie­ber Roland!!

Son­nen­schein liegt überm[´] wei­ßen Land, der Him­mel, der blaue, ist über uns. Fei­er­tag — rech­ter Fei­er­tag drau­ßen. Wei­ter­le­sen!

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28. Oktober 1940

Erntedankfest dt. Konsulat St. Gallen
Land­auf, land­ab, im Deut­schen Reich und über­all dort, wohin die ‘Volks­ge­mein­schaft’ sich hin aus­ge­brei­tet hat­te, waren die Menschen—wie Hilde—mit den Ern­te­dank­fei­ern beschäf­tigt. Ein­la­dung zum Ern­te­dank­fest 1940 des dt. Kon­su­lats in St. Gal­len, foto­gra­fiert in St. Mar­gre­then, Kan­ton St. Gal­len, in der Fes­tung Helds­berg von Kre­teglo­bi, 08.2014. Lizen­ziert über Wiki­me­dia Com­mons, 10.2015.
[401028–2‑1]

Mon­tag, am 28. Okto­ber 1940.

Herz­al­ler­liebs­ter! Mein lie­ber, lie­ber [Roland]! Gelieb­ter Du!

Dei­ne Mit­tags­pau­se wird jetzt bald zu Ende geh[e]n und die eine fängt jetzt an. Komm, rück mal erst ganz nah her­an… so begannst du ges­tern in Dei­nem lie­ben Brie­fe. Du! Wenn Du auch eine 13 geschos­sen hast und eine Fahr­kar­te dazu, ich bin trotz­dem stolz auf Dich! Das kann nicht jeder, glaubst? Wenn Du nur allein in mein Herz triffst, Du!! Mehr braucht es nicht! Und die Fahr­kar­te? Die las­se Dir nur auch geben. — Die übri­ge Post, die Du noch nach K. san­dest, ist nun in mei­ne Hän­de gelangt. Du wirst es schon aus mei­nen Ant­wort­brie­fen erse­hen haben. Frau Schei­be hat also auch Dir geschrie­ben? Mir schrieb sie eine Brief­kar­te; sie hat nun kei­ne [G]äste mehr. Eine komi­sche Art hat sie, Brie­fe zu schrei­ben, nicht? Wei­ter­le­sen!

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09. Oktober 1940

Bundesarchiv DVM 10 Bild-23-63-40, Schlachtschiff "Tirpitz", Stapellauf.jpg
In der Nacht vom 8. auf den 9. Okto­ber 1940 wur­de in Wil­helms­ha­ven das Kriegs­schiff Tir­pitz von bri­ti­schen Flie­gern bom­bar­diert. Hier das Schlacht­schiff beim Sta­pel­lauf, DBa, DVM 10 Bild-23–63-40 / CC-BY-SA 3.0, lizen­ziert unter CC BY-SA 3.0 de über Wiki­me­dia Com­mons, 10.2015.

[401009–1‑1]

Mitt­woch den 9. Okto­ber 1940

Herz­al­ler­liebs­te, mei­ne lie­be, lie­be [Hil­de] Du!

End­lich! Du! Ein Zei­chen von Dir! Der Bote vom Sonn­tag. Die Post ist schuld, die furcht­ba­re K.er Post. Bist [Du] wie­der froh, Herz­lie­bes? Ich kann Dir nicht anders hel­fen, als Dir raten und Dir mei­ne Lie­be und Treue erzei­gen [sic] durch mei­nen Boten. Herz­lie­bes, sei stand­haft! Aber ich spü­re es, in K. bist Du noch ein­sa­mer als zu Hau­se bei Dei­nen Eltern, wo Du Dei­nen Auf­ga­ben­kreis und Dei­ne Muße­stun­den hast. Wenn es gar nicht anders gehen will, Herz­lie­bes, sprich Dich aus zu mei­ner Mut­ter und damp­fe wie­der nach Hau­se. Sie wird Dich ver­ste­hen. Wei­ter­le­sen!

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