Trug und Schein: Ein Briefwechsel

Streit

26. Dezember 1940

[401226–2‑1] Am 2. Weih­nachts­tag 1940. Herz­al­ler­liebs­ter!! Mein Roland!! Mein lie­ber, lie­ber Roland!! Son­nen­schein liegt überm[´] wei­ßen Land, der Him­mel, der blaue, ist über uns. Fei­er­tag — rech­ter Fei­er­tag drau­ßen. Plea­se fol­low and like us:

28. Oktober 1940

[401028–2‑1] Mon­tag, am 28. Okto­ber 1940. Herz­al­ler­liebs­ter! Mein lie­ber, lie­ber [Roland]! Gelieb­ter Du! Dei­ne Mit­tags­pau­se wird jetzt bald zu Ende geh[e]n und die eine fängt jetzt an. Komm, rück mal erst ganz nah her­an… so begannst du ges­tern in Dei­nem lie­ben Brie­fe. Du! Wenn Du auch eine 13 geschos­sen hast und eine Fahr­kar­te dazu, ich bin trotzdem […]

09. Oktober 1940

[401009–1‑1] Mitt­woch den 9. Okto­ber 1940 Herz­al­ler­liebs­te, mei­ne lie­be, lie­be [Hil­de] Du! End­lich! Du! Ein Zei­chen von Dir! Der Bote vom Sonn­tag. Die Post ist schuld, die furcht­ba­re K.er Post. Bist [Du] wie­der froh, Herz­lie­bes? Ich kann Dir nicht anders hel­fen, als Dir raten und Dir mei­ne Lie­be und Treue erzei­gen [sic] durch mei­nen Boten. Herz­lie­bes, sei […]

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