Trug und Schein: Ein Briefwechsel

Strand

17. August 1941

[410817–1‑2] Sonn­tag, den 17. August 1941 Mei­ne, lie­be, liebs­te [Hil­de]! Mein lie­bes, teu­res Weib! Nur noch weni­ge Stun­den sind am Tage, es geht auf 10 Uhr. Ich bin eben erst ein­ge­trie­ben [sic] mit Kame­rad K., Kame­rad H. war Schrei­ber vom Dienst. Auf einem Aus­flug waren wir heu­te. Für die Schrei­ber unten im Hafen war es […]

27. Oktober 1940

[401027–1‑1] Sonn­tag, den 27. Okto­ber 1940 Mein lie­bes, teu­res Herz! Herz­al­ler­liebs­te, Hol­de mein! Hol­de, komm! Setz Dich neben mich, lehn Dein Köpf­chen an mei­ne Schul­ter, laß Dir Dein lie­bes Köpf­chen strei­cheln. Dein alter, lan­ger, dum­mer, guter [Roland] sitzt neben Dir, Dein Hubo, Dein Dicker­le. Und jetzt als Dein Beschüt­zer. Für einen Augen­blick ver­gißt er, daß […]

16. September 1940

[400916–2‑2] Mon­tag, am 16. Sep­tem­ber 1940. Herz­al­ler­liebs­ter! Du mein lie­ber, lie­ber [Roland]! End­lich kom­me ich nun zum Sit­zen. Was das Ein­we­cken bloß für Arbeit und Zeit kos­tet. 7 Glä­ser Pflau­men sind es gewor­den, 1 Glas Apfel­mus und ich schät­ze 3 gro­ße Fla­schen Holun­der­saft, der muß erst aus­küh­len, ehe ich ihn ein­fül­len kann. Mitt­ler­wei­le ist es […]

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